Der 13.Spieltag in der Deutschen Eishockey LigaSpieltag kompakt

Lesedauer: ca. 5 Minuten

Krefeld Pinguine : Mannheim Adler 3:5 (2:2, 0:2, 1:1)

Der KEV startete besser ins Spiel und ging bereits in der dritten Minute durch Adam Courchaine in Führung. Die erste Mannheimer Großchance fand erst nach dem ersten Powerbreake statt. Von da an kamen die Adler aber besser ins Spiel und durch Ronny Arendt zum Ausgleich. Wenig später konnte Christoph Ullmann die Gäste erstmals in Führung bringen. Das muntere Spielchen auf der Anzeigetafel setzte sich nach dem Überzahlausgleich von Martin Schymainski fort. Im Mitteldrittel waren es nur noch die jetzt überlegenen Mannheimer die das Tor trafen. Steven Wagner und erneut Ronny Arendt nutzen ihre Chancen gegen nun müde wirkende Pinguine. Im Schlussdrittel war nicht mehr allzu viel los und als alle schon glaubten nach Hause gehen zu können, markierte Kevin Clark den Anschlusstreffer. Als Tomas Duba für einen weiteren Feldspieler vom Eis war, wurde den Adlern Sekunden vor dem Ende des Spiel ein technisches Tor durch Simon Gamache zugesprochen.

Zuschauer 4.757

Hamburg Freezers : Straubing Tigers 3:2 (1:0, 2:0, 0:2)

Die Gastgeber hatten leichte Vorteile in den ersten Minuten, doch ganz großen Chancen konnten auch die Hanseaten nicht zeigen. Die unter dem Strich nicht unverdiente Führung zu Mitte des Eröffnungsdrittels ging auf das Konto von Thomas Oppenheimer. Für die Tigers war es wie ein kleiner Weckruf, doch mehr als ein Schussübergewicht sprang für bemühte Niederbayern im ersten Drittel nichts heraus. Im Mitteldrittel konnte Jerome Flaake erhöhen und als Straubings Karl Stewart mit einer fünf plus Spieldauerstrafe bedacht wurde, hatten die Hanseaten die große Chance auf die Vorentscheidung. Diese nutzte James Bettauer und unterstrich damit den Willen der Freezers das Tabellenende verlassen zu wollen. Aufgegeben hatten sich die Gäste aber noch nicht. DEL-Toptorjäger Blaine Down konnte im Schlussdrittel verkürzen. Richtig spannend wurde es 80 Sekunden vor dem geplanten Spielschluss, als Carsen Germyn die Tigers in Reichweite brachte. Doch den Tigers ging am Ende die Zeit aus.

Zuschauer 6.015

Iserlohn Roosters : Thomas Sabo Ice Tigers 6:5 n.V. (1:0, 2:4, 2:1, 1:0)

Die Roosters hatten die besseren Chancen im ersten Drittel, daher war die Drittelführung durch Alex Foster auch verdient. Die Gäste hingegen hatten doch ihre liebe Mühe gefährlich zu werden. Nürnberg kam druckvoll aus der Kabine zurück, das Tor jedoch machten zunächst jedoch die Iserlohner. Brooks Macek konnte etwa zur Hälfte des Drittels erhöhen. Dann kam es für die Ice Tigers noch dicker. Brett Festerling leistete sich einen Check gegen Kopf und Nacken und wurde mit einer fünf plus Spieldauerstrafe ausgeschlossen. Richard Jares konnte das nutzen um die Führung auszubauen. Von Vorentscheidung wollten die Gäste aber nichts wissen, denn mit drei Toren von Steven Reinprecht und einem von Jason Jaspers drehten die Nürnberger das Spiel in der Schlussphase des Mittelabschnitts komplett um. Auch im Schlussdrittel hatten die Damen und Herren die die Anzeigetafel bedienen einiges zu tun. Brent Raedekes wurde postwendend durch Patrick Reimer wieder zunichte gemacht. Doch Raedeke brachte das Spiel mit seinem zweiten Tor und das auch noch in Unterzahl, in der Overtime. Hier war es Nationalspieler Michael Wolf der für die Entscheidung sorgte.

Zuschauer 2.719


Schwenninger Wild Wings : ERC Ingolstadt 2:4 (0:0, 2:2, 0:2)

Intensiv war das Wort des ersten Drittels. Beide Teams schenkten sich nichts und arbeiteten Eishockey. Das einzige was der Partie fehlte, waren die Tore. Die fehlten aber auch, weil es auf beiden Seiten zu wenige Torchancen gab. Das sollte sich im Mitteldrittel ändern, und das mit einem dicken Ausrufezeichen. Erst traf Alex Oblinger für die Gäste, doch nur 30 Sekunden später konnte Stephan Wilhelm ausgleichen und wiederum 36 Sekunden danach, schlugen die Schwäne durch Nicholas Johnson erneut zu. In dem schnellen Spiel war es Alex Oblinger der mit seinem zweiten Tor alles wieder auf Anfang stellt. Im Schlussdrittel konnte auch Thomas Greilinger zweimal Treffen und war damit der Matchwinner. Zwischen seinen Toren gab für Fredrik Warg auf Seiten der Gäste und für David Sulkovsky auf Seiten der Hausherren jeweils eine fünf Minuten plus Spieldauer Strafe.

Zuschauer 3.269


Grizzly Adams Wolfsburg : Kölner Haie 1:2 n.V. (0:1, 0:0, 1:0, 0:1)

Wolfsburg startete schwungvoll ist Spiel und hatte die ersten guten Gelegenheiten. Als es in der Verteidigung der Niedersachsen dann brenzlig wurde, konnte sich Sebastian Vogl auszeichnen. Nur einmal konnte er nichts machen, als Andreas Falk abstauben konnte. Wenig später brachte Robert Bina sein Team mit einer fünf plus Spieldauer in eine lange Unterzahl, um die sich die Kölner durch eigene Strafen aber selbst brachten. Hohes Tempo und harte Zweikämpfe gab es auch im Mitteldrittel, doch beide Torhüter verhinderten weitere Treffer. Hektisch wurde es in der packenden Partie dann im Schlussdrittel. Angefangen hat es mit einem Handgemenge an der Bande, daraus wurde eine wilde Prügelei. Das Ende war eine Matchstrafe gegen Kölns Marcel Ohmann wegen eines Schlittschuhtritts. Aaron Brocklehurst nutzte die Überzahl und sorgte damit für die Verlängerung. Andreas Holmqvist sicherte dort den Gästen den Zusatzpunkt.

Zuschauer 2.021

Augsburger Panther : Düsseldorfer EG 6:1 (3:0, 2:0, 1:1)

Augsburg begann etwas zappelig, fing sich dann aber und erzielte durch Steffen Tölzer, Ivan Ciernik und Patrick Seifert eine beruhigende Drittelführung. Die DEG hatte ihre besten Chancen in Überzahl. Im Mitteldrittel ging es für die Panther mit dem Tor von Max Schäffler genauso weiter wie sie zuvor aufhörten. Als dann Steffen Tölzer auch noch in Unterzahl traf, war spätestens hier das Spiel entschieden. Im Schlussdrittel durfte erst T.J. Trevelyan für die Fuggerstädter einnetzen, ehe Ken Andre Olimb noch der Ehrentreffer gelang. Danach plätscherte die Partie ins Ende.

Zuschauer 3.838

EHC Red Bull München : Eisbären Berlin 5:3 (2:2, 2:0, 1:1)

Für die „Pinkbären“, die mit ihren rosa Trikots wieder Zeichen für den Kampf gegen Brustkrebs setzten, begann das Spiel, wie es sich jeder Trainer wünscht. Erster Schuss, erstes Tor. Casey Borer konnte eine unsortierte Münchner Hintermannschaft überwinden. München in der Abwehr weiter Vogelwild, so stand Barry Tallackson recht ungehindert im Slot und erhöhte. Doch auch die Berliner Abwehr zeigte sich löchrig. Erst stand Ryan Duncan mutterseelenalleine vor dem Gehäuse der Hauptstädter und hatte Zeit genug die Scheibe im dritten Nachschuss über die Line zu bringen und beim Münchner Ausgleich wird Jan Urbas vergessen. Auch im Mitteldrittel verloren die Gäste zu viele und vor allem entscheidende Zweikämpfe. Mit Duncans zweiten Tor gingen die Bullen erstmals in Führung. Diese baute Daniel Sparre etwa drei Minuten später aus. Bitter für Berlin, André Rankel fiel gegen Mitte des Spiels aus. Im Schlussdrittel nutzten die Gäste eine Überzahl um wieder fahrt aufzunehmen. Diese blieb zwar ungenutzt, doch wenig später verkürzte T.J. Mulock. München beschränkte sich aufs Verteidigen, Berlin versuchte alles. Doch den Schlusspunkt setzte Daniel Bois ins leere Tor.

Zuschauer 3.599