Den Adlern Manheim gelingt Überraschung gegen NürnbergDEL kompakt

Die Adler Mannheim haben sich den Erfolg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers erkämpft. (Foto: Binaca Ebenhöch)Die Adler Mannheim haben sich den Erfolg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers erkämpft. (Foto: Binaca Ebenhöch)
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Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 3:1 (2:1, 0:0, 1:0)

Wirklich leicht taten sich die Eisbären Berlin vor 14.200 Zuschauern daheim gegen die Iserlohn Roosters nicht. Zwar traf Jamie MacQueen in der neunten Minute mit einem fulminanten Handgelenkschuss zur Berliner Führung, doch die Sauerländer schlugen zurück und kamen durch Jason Jaspers in der 13. Minute während eines Powerplays zum Ausgleich. Verteidiger Blake Parlett, sonst nicht wirklich oft, als Torschütze in Erscheinung getreten, erzielte aber kurz darauf das letztlich entscheidende 2:1 für die Eisbären – ebenfalls in Überzahl (15.). Dabei blieb es bis sechs Sekunden vor dem Ende, als Thomas Oppenheimer mit einem Schuss ins leere Iserlohner Netz den Schlusspunkt setzte.

Krefeld Pinguine – Schwenninger Wild Wings 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)

Den Krefeld Pinguine gelang die Wiedergutmachung nach der deutlichen 2:6-Pleite gegen die „Artgenossen“ in Bremerhaven. Dimitri Pätzold machte hinten dicht und verdiente sich den Shutout gegen die Wild Wings, die am Freitag noch mit 4:2 gegen Düsseldorf siegreich waren. Zum Matchwinner avancierte Marcel Müller, der die Tore zum 1:0, 3:0 und 4:0 markierte. Den zweiten Krefelder Treffer in dieser Partie verbuchte Daniel Pietta.

Düsseldorfer EG – Augsburger Panther 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:1) n.V.

Es bleibt dabei: Gegen die Großen der Liga läuft es für die Düsseldorfer EG meist besser als gegen die Underdogs. So bracht Mark Cundari die Panther in der neunten Minute im Powerplay in Führung. In der 15. Minute hatte Augsburg erneut einen Mann mehr auf dem Eis – doch die DEG traf in Unterzahl durch Daniel Weiß zum 1:1. Kein gutes Ende nahm das zweite Drittel für DEG-Spieler Jeremy Welsh, der von einem Puck im zweiten Drittel getroffen worden war und das Eis stark blutend verlassen musste. Im Schlussabschnitt brachte Alexander Barta die Hausherren in Führung, die aber nur bis zur 56. Minute Bestand hatte – da traf Scott Valentine in den Winkel zum 2:2. Den Siegtreffer erzielte Cundari 57 Sekunden vor Ende der Overtime. Alexandre Picard griff nicht entscheidend ein – und so drosch der Augsburger die Scheibe an Picard und DEG-Goalie Dan Bakala vorbei ins Düsseldorfer Netz.

Grizzlys Wolfsburg – Kölner Haie 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)

Nicht wirklich glücklich dürften die Haie über die Strafenverteilung gewesen sein. So kassierte KEC-Spieler Blair Jones erst eine „Zehner“ – und dann eine Spieldauerstrafe, während er bereits auf der Strafbank saß. Die Kölner Offensive fand dagegen keinen Weg zum Torerfolg. Wolfsburg dagegen blieb cool und nutzte seine Gelegenheiten, um den Sieg herauszuschießen. Brent Aubin brachte die Niedersachsen im Powerplay in Führung (6.), die Sebastian Furchner in der 25. Minute ausbaute. Mark Voakes machte per Empty-Net-Goal alles klar.

Adler Mannheim – Thomas Sabo Ice Tigers 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) n.P.

Die Adler konnten sich über ein Erfolgserlebnis freuen – und das auch noch gegen eines der Topteams der Liga. Mannheim legte sogar doppelt vor: Phil Hungerecker traf nach exakt zehn Minuten zum 1:0. In doppelter Überzahl erhöhte Mathieu Carle auf 2:0 (28.). Doch Nürnberg kam zurück und glich durch Nichlas Torp (36.) und Petr Pohl aus (48.). Im Penaltyschießen verwandelte Chad Kolarik den entscheidenden Versuch für Mannheim.

ERC Ingolstadt – EHC Red Bull München 5:4 (0:1, 3:1, 1:2, 1:0) n.V.

Für eine Überraschung sorgten die ERCI-Panther: Sie holten zwei Punkte gegen den Deutschen Meister und bewiesen auch nach einem 3:4-Rückstand zu Beginn des Schlussdrittels Moral. Das Spiel ging hin und her – zweimal führte Ingolstadt, zweimal München. Letztlich erzwang Darin Olver in Überzahl bereits in der 47. Minute die Overtime. Diese dauerte nur 52 Sekunden, dann hatte Thomas Greilinger den Siegtreffer für Ingolstadt erzielt. Zuvor hatte Olver bereits zweimal getroffen; außerdem war Petr Taticek für die Gastgeber erfolgreich. Die Tore für München erzielten Frank Mauer, Keith Aucoin, Jerome Flaake und Dominik Kahun.

Straubing Tigers – Fischtown Pinguins Bremerhaven 0:4 (0:3, 0:1, 0:0)

Kein guter Tag für die Straubing Tigers. Schon nach 35 Sekunden hatte Cody Lampl die Norddeutschen in Führung gebracht. Per Doppelschlag erhöhten Kris Newbury und Jan Urbas noch vor der ersten Pause auf 3:0. Den Endstand stellte Chad Nehring her (29.). Bremerhavens Kris Newbury fing sich zudem eine Spieldauerstrafe ein. Der Shutout ging an Tomas Pöpperle.