DEL verärgert über DEBZweitliga-Streit

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Weiter heißt es in der Meldung der DEL:

Hintergrund sind die Bemühungen der zweiten Liga um eine selbstständige Organisation bei gleichzeitig uneingeschränkter Anerkennung des DEB. „Dies unterstützen wir. Eine Profi-Liga wird am effektivsten von Profis geleitet“, sagt Jürgen Arnold. Der DEB hatte die Zweitligisten ultimativ zur Meldung in einer DEB-geführten Liga aufgefordert und diese zur „wilden Liga“ ohne Anbindung an den nationalen und internationalen Spielbetrieb erklärt, nachdem die Zweitligisten dem nicht nachgekommen waren.

Im Rahmen von Gesprächen zwischen DEB-Präsidium und DEL-Aufsichtsrat am vergangenen Donnerstag (27. Juni) in München, die in freundlicher Atmosphäre geführt wurden, war eine Lösung erarbeitet worden, die den Zweitligisten die Teilnahme an einem regulären Spielbetrieb ermöglicht hätte.

„Es waren sachorientierte, intensive Gespräche, in denen wir diese Lösung gemeinsam und im Detail entwickelt und protokolliert haben“, erklärte der stellvertretende DEL-Aufsichtsratsvorsitzende Daniel Hopp (Mannheim).

Die für das vergangene Wochenende angekündigte finale Bestätigung, die angeblich lediglich „noch ein rein formelles, weiteres Gespräch im Präsidium“ voraussetzte, blieb DEB-Präsident Uwe Harnos indes schuldig.

Stattdessen informierte Harnos den DEL-Aufsichtsrat mit knapp viertägiger Verzögerung lediglich, dass „auch vor dem kommenden Wochenende“ nicht mit einer Entscheidung zu rechnen sei, ohne ein konkretes Datum dafür zu übermitteln.

„Wir haben den Eindruck, dass der DEB nicht nur unseren Einsatz und unsere Arbeit missachtet, sondern wieder einmal auf Zeit spielt“, sagte Jürgen Arnold: „Es ist ärgerlich, wenn die Ergebnisse hochrangiger Gespräche hinterher nichts mehr wert sind. Herr Harnos und das DEB-Präsidium scheinen sich der Verantwortung nicht bewusst zu sein, die sie für die gesamte Sportart Eishockey tragen.“

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