DEL: Teams rücken enger zusammen

DEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in MannheimDEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in Mannheim
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Nach dem siebten DEL-Spieltag zeichnet sich immer mehr ab, was viele Experten schon vor Saisonbeginn prognostizierten: Jeder kann jeden schlagen und es wird ganz eng. In der Tabelle heißt dies, dass nur vier Punkte den Ersten vom Zehnten trennen.

Den Sprung an die Tabellenspitze verpasst haben die Nürnberg Ice Tigers, die durch eine überflüssige Heimniederlage gegen Düsseldorf, den Metro Stars zum ersten Mal seit dem Wiederaufstieg einen Sieg in der Arena Nürnberg erlaubten. Den Gästen vom Rhein war der Wille anzumerken, den verpatzten Saisonstart korrigieren zu wollen.

In Hannover behielten die Hamburg Freezers im ersten Nordderby der neuen Saison denkbar knapp die Oberhand und fügten den Scorpions eine bittere Heimpleite zu. NHL-Neuzugang Darren Van Impe war der Schütze des "goldenen" Tores.

Ihre Heimstärke bewiesen erneut die Augsburger Panther, die sich im bayerischen Duell gegen Ingolstadt für die Pokalpleite revanchierten. Erneut sehr stark dabei Neuzugang Bob Wren, dem drei Scorerpunkte gelangen.

Auch die Kölner Haie nutzten den Heimvorteil und besiegten in eigener Halle die Iserlohn Roosters. Beide Teams stehen nun mit jeweils 10 Punkten auf Tuchfühlung zu den Playoff-Rängen.

Eng wurde es in Kassel, wo die Huskies zwar das stärkere Team mit den besseren Chancen waren, aber am Ende doch zittern mussten, weil Juraj Faith mit seinem zweiten DEL-Treffer den Gästen die Möglichkeiten auf wenigstens einen Punkt lange offen hielt.

Umkämpft war auch die Partie in Krefeld, wo der Meister erst im Penaltyschießen gegen Frankfurt die Oberhand behielt. Einen starken Eindruck gegen sein Ex-Team hinerließ vor allem Pascal Appel, der nicht nur einen Treffer beisteuerte, sondern auch den entscheidenden Penalty verwandelte.

Trotz der Niederlage in Mannheim am Donnerstag bleiben die Berliner Eisbären Tabellenführer, allerdings punktgleich mit Ausgburg und Frankfurt.

Adler Mannheim - Eisbären Berlin 4 - 0 (2:0 1:0 1:0)

Tore:

1:0 (08.19) Hock (Martinec, Kathan) 5:4

2:0 (14.23) Plante (Racine, Roach) 5:3

3:0 (26.22) Corbet (Edgerton, Roach) 5:4

4:0 (59.19) Racine (Kennedy, Ustorf) 5:3

Strafen: Mannheim 16 min. - Eisbären 24 min.

Hannover Scorpions - Hamburg Freezers 0 - 1 (0:0 0:1 0:0)

Tor:

0:1 (29.34) Van Impe (Greig, Plachta)

Strafen: Hannover 8 min. - Hamburg 12 min.

Augsburger Panther - ERC Ingolstadt 4 - 1 (1:1 1:0 2:0)

Tore:

1:0 (02:17) Beardsmore (Girard, Dandenault)

1:1 (13:55) Ficenec (Ferguson)

2:1 (37:34) Fortier (Wren, Miner)

3:1 (52:32) Wren (Barta ; Oravec )

4:1 (56.03) Arendt (Wren, Strakhov)

Strafzeiten: Augsburger Panther 16 min. - ERC Ingolstadt 14 min.

Nürnberg Ice Tigers - Düsseldorfer EG 3 - 5 (0:0 2:3 1:2)

Tore:

1:0 (27.28) Cisar (Larouche, Stastny) 5:4

1:1 (30.44) Jakobsen (Magnussen, Ulrich) 5:4

1:2 (30.50) Brittig (Hart, Young)

1:3 (33.41) Mikesch (Unterluggauer, Kreutzer) 4:4

2:3 (38.41) Julien (Greilinger, Leeb) 5:4

3:3 (45.05) Fical (Dahl)

3:4 (55.41) Magnussen (Molin, Vikingstad)

3:5 (59.38) Magunssen (Tory, Pellegrims) 5:6


Strafen: Nürnberg 8 min. – Düsseldorf 12 min.


Kölner Haie - Iserlohn Roosters 3 - 1 (1:0 1:0 1:1)

Tore:

1:0 (10:48) Lewandowski (Boos)

2:0 (31:08) Roy (Hicks/McLlwain)

2:1 (56:56) Black (Bartolone)

3:1 (58:18) McLlwain (Roy/Schlegel)

Strafminuten: Köln 26, Iserlohn 31 + Spieldauer Henderson

Kassel Huskies - Wölfe Freiburg 3 - 2 (0:1 3:0 0:1)

Tore:

0:1 (9:25) Coqueux (Stas)

1:1 (31:34) Crowley (S. Retzer, Abstreiter - 5:3)

2:1 (36:04) Abstreiter (Loth, Bader)

3:1 (39:19) Peterson - 5:4

3:2 (55:51) Faith (Coqueux)

Strafzeiten: Kassel 18 - Freiburg 24

Krefeld Pinguine - Frankfurt Lions 3 - 2 (1:1 1:1 0:0) n.P.

Tore:

1:0 (4;16) Kelleher (Beaucage, Bertrand)

1:1 (13;44) Kohmann (Belanger, Lebeau)

1:2 (26;38) Stanton (Young, Norris)

2:2 (34;50) Appel (Guillet)

3:2 (60;00) Appel (Penalty)

Strafminuten: Krefeld 10 min. - Frankfurt 16 min.

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