DEL: Spannung an allen Ecken

DEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in MannheimDEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in Mannheim
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Sieben Spieltage vor dem Ende der DEL-Vorrunde spitzt sich die Spannung zu: Während Tabellenführer Eisbären Berlin durch seinen klaren Heimsieg gegen Hannover wieder drei Punkte Vorsrpung auf Verfolger Köln hat, müssen sich vor allem die DEG Metro Stars nach ihrer Niederlage am Donnerstag um das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde sorgen. Die Nürnberg Ice Tigers sind bei einem Spiel weniger bis auf zwei Punkte herangerückt. Die Iserlohn Roosters verpassten dagegen die Niederlagen von Hamburg und Kassel auszunutzen und haben weiterhin denselben Rückstand auf Platz acht. Auch am Tabellenende wird es brisant, da Aufsteiger Ingolstadt seine Serie unter Neutrainer Öst fortsetzte und bis auf drei Punkte an Hannover herankam. Hier alle Ergebnisse, Kurzspielberichte und Statistiken des 45. Spieltags:

DEG Metro Stars - Krefeld Pinguine 1 : 3 (0:1 1:1 0:1)

Bereits am Donnerstag nahmen cleverere Pinguine drei Punkte gegen zum Teil

müde wirkende Düsseldorfer von der Brehmstraße mit nach Hause. Zwar agierte

die DEG feldüberlegen und hatte mehr Chancen, aber die Gäste waren im

Abschluss kaltblütiger.

Tore: 0:1 (4:59) Brandner (Purdie, Shannon); 1:1 (25:27) Christian (Unterluggauer)

5-4; 1:2 (29:48) Brandner (Ehrhoff, Purdie) 5-3; 1:3 (52:46) Musial (Ehrhoff,

Ziesche)

Schiedsrichter: Petr Chvatal

Strafminuten: DEG Metro Stars 24 - Krefeld Pinguine 67

Zuschauer: 6600

Frankfurt Lions - Kölner Haie 3 : 2 n.P. (0:1 2:1 0:0)

Tja, hätten die Lions nur mal die ganze Saison so gespielt und gefightet,

werden sich einige der einheimischen Zuschauer nach dem Sieg gegen Meister Köln

gedacht haben. Nach der Führung taten die Gäste zuwenig, so dass sich die

Lions zurück ins Spiel kämpfen konnten, wichtig dabei der schnelle

Anschlusstreffer.

Tore: 0:1 (11:57) McLlwain (Peacock, Hicks) 5-3; 0:2 (21:00) Hicks (Norris,

McLlwain); 1:2 (21:54) Busch (Snell, Girard); 2:2 (29:14) Girard; 3:2 (60:00)

LeBeau Pen

Schiedsrichter: Ralph Dimmers

Strafminuten: Frankfurt Lions 12 - Kölner Haie 8

Zuschauer: 6700

Eisbären Berlin - Hannover Scorpions 5 : 1 (1:0 2:1 2:0)

Für die zuletzt schwächelnden Eisbären waren die Scorpions genau der

richtige Aufbaugegner. Während bei den Niedersachsen alles drunter und drüber

geht, konnte die Eisbären-Offensive endlich mal wieder einige Glanzpunkte

setzen. Keiner weiß, wie es in Hannover weitergeht, aber wenn es so weitergeht,

sind die Playdowns unvermeidbar.

Tore: 1:0 (4:42) Felski (Aldridge, Walker); 1:1 (21:26) Simon (Hawkins,

Dionne); 2:1 (28:22) Beaufait (Felski, Bergen); 3:1 (33:12) Walker (Shearer,

Beaufait) 5-4; 4:1 (52:43) Shearer (Beaufait, Gruden) 5-4; 5:1 (53:13) Roberts

(Shearer, Gruden)

Schiedsrichter: Gerhard Müller

Strafminuten: Eisbären Berlin 12 - Hannover Scorpions 26

Zuschauer: 4695

Hamburg Freezers - Augsburger Panther 1 : 4 (0:0 1:2 0:2)

So schön die neue Color-Line Arena auch ist. für die Hamburg Freezers

könnte sie zum Alptraum werden. Im 21. Spiel vor heimischer Kulisse setzte es

bereits die zehnte Niederlage. Scheinbar nutzten die harten Worte von

Geschäftsführer Capla unter der Woche wenig. Einziger Lichtblick ist die

gleichzeitige Niederlage von Mitkonkurrent Iserlohn.

Tore: 0:1 (25:26) Arendt (Strakhov, Carter); 1:1 (31:19) Schneider (Witehall,

Drury); 1:2 (35:10) Delisle (Audet); 1:3 (43:28) Moeser (Carter, Dandenault)

4-5; 1:4 (55:16) Vostrikov (Armstrong, Drouin) 5-4

Schiedsrichter: -

Strafminuten: Hamburg Freezers - Augsburger Panther

Zuschauer: 13271

Iserlohn Roosters - Nürnberg Ice Tigers 2 : 3 (0:1 1:1 1:1)

Auch im vierten Spiel setzte es gegen den früheren Lieblingsgegner

Nürnberg eine Niederlage. Zum Unglück für die Roosters ist Gästestürmer

Dave Tomlinson eine Woche zu früh von seiner Schulterverletzung genesen. Er war

an allen drei Treffern der Gäste beteiligt. Zudem verletzte sich Nationalkeeper

Marc Seliger bei seinem ersten Spiel seit der Rückkeher von Chabot. Die

Roosters waren zwar optisch überlegen, verloren aber wichtige Punkte im Kampf

um Platz acht.

Tore: 0:1 (12:23) Tomlinson (Schinko, Rumrich); 0:2 (29:05) Guillet

(Tomlinson) 4-5; 1:2 (32:51) Bartolone (Eriksson, Lipsett) 5-4; 2:2 (44:25)

Cipolla (Lipsett, King); 2:3 (55:39) Tomlinson (Schinko)

Schiedsrichter: Wolfgang Hellwig

Strafminuten: Iserlohn Roosters 36 - Nürnberg Ice Tigers 38

Zuschauer: 4150

SERC Wild Wings - Adler Mannheim 2 : 3 n.P. (0:1 1:0 1:1)

Im wohl für längere Zeit letzten Südwest-Derby wehrten sich die Schwäne

tapfer und hatten nach Zib's Führungstreffer sogar drei Punkte vor Augen.

Außer den Adlern war auch die Derby-Kulisse enttäuschend, nur 3.000 Zuschauern

wollten im kalten Bauchenberg-Stadion frieren.

Tore: 0:1 (8:31) Groleau (Joseph, Myrvold); 1:1 (26:53) Fortier

(Kuzminski, Svedberg) 5-4; 2:1 (51:41) Zib (Slivchenko) 5-4; 2:2 (56:35) Roach (Groleau);

2:3 (60:00) Roach Pen

Schiedsrichter: Heiko Dahle

Strafminuten: SERC Wild Wings 12 - Adler Mannheim 12

Zuschauer: 3000

ERC Ingolstadt - Kassel Huskies 3 : 1 (1:0 2:1 0:0)

Der Öst-Express rollt und rollt. Das rettende Ufer ist in Sicht, mit nur

noch drei Punkten Rückstand auf Hannover ist das Saisonziel des Aufsteigers

greifbar nahe. Bleibt nur die Frage, was wäre geschehen, wenn Olle Öst schon

Wochen früher für den erfolglosen Jim Boni an die Ingolstädter Jahnstraße

gekommen wäre?.

Tore: 1:0 (2:06) Tallaire (Goodall, Lingren) 5-4; 1:1 (24:31) Robitaille

(Mikesch); 2:1 (30:28) Groleau (Rautert, Mondt); 3:1 (38:41) Goodall (Lingren,

Tallaire)

Schiedsrichter: Thomas Schurr

Strafminuten: ERC Ingolstadt 14 - Kassel Huskies 14

Zuschauer: 2780