DEL: Neuauflage des DEL-Finales 2003 in Krefeld – Spitzenspiel in Berlin

DEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in MannheimDEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in Mannheim
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Am heutigen Donnerstag kommt es am elften

Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL)

in der Krefelder Rheinlandhalle zur ersten

Neuauflage des DEL Finales 2003 zwischen

den Krefeld Pinguinen und den Kölner Haien.

Die unvergessene Serie entschieden die

Pinguine mit 3:2 für sich und feierten erstmals

seit über 50 Jahren wieder den Deutschen

Meistertitel. Momentan belegt das

Meisterteam von Trainer Butch Goring Rang

acht der Tabelle, Köln muss als

Tabellenneunter immer noch auf die

Verletzten Stürmer Adduono und Blank

verzichten. Premiere überträgt die Partie ab

19:25 Uhr live und exklusiv.

Am Freitag empfangen die Frankfurt Lions als

Tabellenführer die Kassel Huskies, bevor sie

am Sonntag nach Berlin zum Spitzenspiel

des zwölften Spieltages reisen. Das

„Traumduo" Jesse Belanger und Pat Lebeau

ist auch weiterhin für den Erfolg der Lions

verantwortlich. Mit Christian Kohmann an

ihrer Seite gehen mehr als 30 Prozent der

Frankfurter Scorerpunkte auf das Konto der

ersten Sturmformation. Gute Nachrichten

auch aus Berlin. Die Reihen der verletzten

Spieler lichten sich langsam und auch die

Rückkehr der Leistungsträger Brad Bergen

und Yvon Corriveau sorgen für Entlastung.

Die DEG Metro Stars, am Freitag zunächst

Gastgeber der Eisbären Berlin, treffen am

Sonntag im „Kellerduell" auf die Wölfe

Freiburg. Mit dem 6:3-Sieg über Ingolstadt

am vergangenen Wochenende verließ das

Team von Trainer Michael Komma zwar die

Play-Down-Ränge, aber weiterhin gilt für die

DEG den Drei-Punkte-Vorsprung gegen den

Tabellenvorletzten aus dem Schwarzwald zu

verteidigen und auszubauen.

Eine nicht ganz so leichte Aufgabe wartet auf

die Wölfe Freiburg bereits am Freitag beim

Auswärtsspiel in Augsburg. Die Panther

belegen mit sechs Siegen aktuell Rang vier

der DEL-Tabelle, können aber am Sonntag

mit einem Sieg über die drittplatzierten

Nürnberg Ice Tigers an die dritte Stelle

klettern. Die „Youngsters" von der Noris

wollen allerdings ihre Siegesserie von sechs

Siegen in Folge gegen Augsburg fortsetzen

und sich auch weiterhin im Spitzenfeld der

Liga bewegen.


Für die Hamburg Freezers gibt es am

Wochenende beim Auswärtsspiel in

Ingolstadt ein Wiedersehen mit mit ihren

ehemaligen Spielern Mike Stevens und Phil

von Stefenelli. Auf der anderen Seite findet

sich im Kader der Hanseaten mit Kent Fearns

ein ehemaliger ERC-Stürmer. Ingolstadt, das

am Dienstag gegen Freiburg den ersten

Heimsieg in der neuen „Saturn-Arena"

feierten, möchte nun endlich dem

Tabellenkeller entkommen und dem Ziel

„Play-off-Teilnahme" ein Stück näher

kommen. Für die Freezers ist eine

Endrundenteilnahme fast schon Pflicht, dabei

versucht das Team von Coach Dave King

eine Platzierung unter den Top-Vier zu

erreichen.


Am Sonntag sind dann die Adler Mannheim

in der Color Line Arena zu Gast. Schaut man

in die bisherige Bilanz, so ist er DELRekordmeister

klarer Favorit. Von vier Partien

gewannen die Adler drei. Allerdings ist die

Mannschaft von Teamchef Bill Stewart nach

den Niederlagen in Nürnberg und gegen die

Hannover Scorpions wieder etwas aus den

Tritt geraten.

Hannover hingegen hat mit dem letzten

Sechs-Punkte-Wochenende einen Schritt

nach vorne gemacht. Am Freitag geht es vor

heimischer Kulisse gegen die Nürnberg Ice

Tigers, bevor am Sonntag die Auswärtspartie

bei den Iserlohn Roosters ansteht. Die

Sauerländer, die mit ihrem neuen Cheftrainer

Doug Mason antreten, wollen den

Aufschwung einleiten und werden gerade in

den ersten Spielen gegen Mannheim und

Hannover mit neuem Schwung agieren. Beim

Spiel gegen die Iserlohn Roosters wird

Jochen Molling, der im Sommer von den

Hamburg Freezers zu den Adlern gewechselt

war und sich im Pokalspiel in Landshut eine

schwere Schulterverletzung zugezogen hatte,

seinen ersten Pflichtspieleinsatz im Trikot der

Adler absolvieren.



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Die Spielpaarungen des Wochenendes:


11. Spieltag, Donnerstag, 09. Oktober 03:


19:30 Uhr Krefeld Pinguine – Kölner Haie


(Bilanz: 18 Siege, 20 Niederlagen, 0 Remis)



11. Spieltag, Freitag, 10. Oktober 2003:


19:30 Uhr Hannover Scorpions – Nürnberg Ice Tigers


(Bilanz: 14 Sieg, 19 Niederlage, 1 Remis)



19:30 Uhr Frankfurt Lions - Kassel Huskies


(Bilanz: 20 Siege, 17 Niederlagen, 1 Remis)



19:30 Uhr Adler Mannheim - Iserlohn Roosters


(Bilanz: 7 Sieg, 5 Niederlagen, 0 Remis)



19:30 Uhr ERC Ingolstadt - Hamburg Freezers


(Bilanz: 2 Siege, 2 Niederlagen, 0 Remis)



19:30 Uhr DEG Metro Stars - Eisbären Berlin


(Bilanz: 18 Siege, 8 Niederlagen, 0 Remis)



19:30 Uhr Augsburger Panther - Wölfe Freiburg


(Bilanz: 0 Siege, 0 Niederlagen, 0 Remis)



12. Spieltag, Sonntag, 12. Oktober 2003:


14:30 Uhr Hamburg Freezers - Adler Mannheim


(Bilanz: 1 Siege, 3 Niederlagen, 0 Remis)



14:30 Uhr Kölner Haie - ERC Ingolstadt


(Bilanz: 3 Siege, 1 Niederlage, 0 Remis)



14:30 Uhr Eisbären Berlin - Frankfurt Lions


(Bilanz: 16 Siege, 14 Niederlagen, 2 Remis)



18:30 Uhr Kassel Huskies - Krefeld Pinguine


(Bilanz: 12 Siege, 21 Niederlagen, 1 Remis)



18:30 Uhr Wölfe Freiburg - DEG Metro Stars


(Bilanz: 0 Siege, 0 Niederlage, 0 Remis)



18:30 Uhr Nürnberg Ice Tigers - Augsburger Panther


(Bilanz: 19 Siege, 18 Niederlagen, 4 Remis)



18:30 Uhr Iserlohn Roosters - Hannover Scorpions


(Bilanz: 6 Siege, 6 Niederlagen, 0 Remis)



Dienstag, 14. Oktober 2003:


Vom 15. Spieltag:


19:30 Uhr ERC Ingolstadt - Iserlohn Roosters


(Bilanz: 2 Siege, 3 Niederlagen,0 Remis)