DEL: Mares und Vasicek bleiben "Ausländer"

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Eine Pressemitteilung der Wölfe Freiburg hatte in der letzten Woche doch für einige Verwunderung gesorgt: Danach sollten die Spieler Petr Mares und Michael Vasicek von der DEL als "Deutsche" lizensiert worden sein, und das ohne im Besitz eines deutschen Passes zu sein. Eine Entscheidung, die in Fachkreisen nicht nachvollzogen werden konnte und nun scheinbar auch nicht rechtens war. Wie die Wölfe heute mitteilten, hat die DEL diesen Fehler jetzt korrigiert: "Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) hat mit sofortiger Wirkung die Lizenzierung der Freiburger Spieler Peter Mares und Michael Vasicek außerhalb des 12-er-Kontingents für ausländische Spieler korrigiert. Beide werden daher von der DEL als Ausländer gezählt, so dass die Wölfe danach momentan sämtliche Ausländerlizenzen vergeben hätten. Die Wertung des gewonnen Spiels bei den Hamburg Freezers bleibt aber bestehen, weil selbst bei dieser Zählweise nicht mehr als zwölf ausländische Spieler lizenziert und eingesetzt worden waren. Die DEL beruft sich bei ihrer Entscheidung auf den bindenden Wortlaut von § 23 I der Lizenzordnung, der kein Ermessen zulasse. Bei der Lizenzierung ist von der DEL davon ausgegangen worden, dass die Spieler die deutsche Staatsbürgerschaft besäßen, was aber tatsächlich unstrittig nicht der Fall ist. In diesem Zusammenhang sind Angaben der Wölfe missverstanden worden, nach denen die Spieler seit Jahren im DEB-Bereich nicht unter das Ausländerkontingent zählten, d.h. sog. "Eishockeydeutsche" sind. Diese Regelung gilt aber nicht im Bereich der DEL.

Die Wölfe Freiburg werden diese Entscheidung der DEL durch das zuständige Schiedsgericht überprüfen lassen. Mit einer Entscheidung kann im Laufe der kommenden Woche gerechnet werden."

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