DEL: Lions haben zwei Spitzenspiele - In Köln und gegen Nürnberg

DEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in MannheimDEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in Mannheim
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Kurz vor „Halbzeit“ in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben sich die Kölner Haie an der Tabellenspitze festgesetzt. Der Meister von 2002 hat mit 50 Punkten aus 22 Spielen vier Zähler Vorsprung auf Verfolger Nürnberg. Der Abstand zu den Plätzen drei bis fünf beträgt bereits neun Punkte. 16 Spiele konnten die Haie nach regulärer Spielzeit für sich entscheiden, so viele wie kein anderes Team in der Liga. Mit nur 42 Gegentoren weisen sie die momentan stärkste Defensive der DEL auf.



Einziger Wermutstropfen sind die vielen verletzten Spieler, die Trainer Hans Zach aktuell zu beklagen hat. Beim 2:1-Sieg über Aufsteiger Wolfsburg am letzten Dienstag musste Köln auf sechs Stammspieler verzichten. Neben den Langzeitverletzten Hospelt, Schlegel (beide Kreuzbandriss), Hart (Kahnbeinbruch), und Hicks (Innenbandriss), fehlten noch Kapitän Tino Boos und Sebastian Furchner. Ein Blick auf den Spielplan der Haie zeigt, dass dies ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für so eine lange Verletztenliste ist. Mit Frankfurt (Freitag), Mannheim (Sonntag) und Hamburg (Dienstag) erwarten Köln drei Top-Mannschaften, die ihrerseits Ansprüche auf die vorderen Tabellenplätze angemeldet haben.



Besonders der amtierende Meister aus Frankfurt kommt mit der beeindruckenden Bilanz von neun Siegen aus den letzten zehn Spielen in die Kölnarena. Mit dem aktuellen DEL Top-Scorer Patrick Lebeau, dem Ex-Kölner Dwayne Norris (3.) und Verteidiger Stephane Robidas (7.) finden sich gleich drei Frankfurter unter den Top-Ten Scorern der DEL. Dementsprechend haben die Lions mit 82 Toren bislang die meisten Treffer in der DEL-Hauptrunde erzielt. Erfolgreichster Kölner Scorer ist Eduard Lewandowski (9.). Das Bereits am Samstag (20 Uhr) kommt es in der Frankfurter Eishalle am Ratsweg mit der Partie gegen die Nürnberg Ice Tigers zum nächsten Spitzenspiel für den Meister. Das erste Aufeinandertreffen konnte Nürnberg mit 4:2 für sich entscheiden. Abgerundet wird das Programm der Frankfurter mit dem Derby gegen die Adler Mannheim am kommenden Dienstag. Im ersten Saisonspiel gegen die Lions musste Mannheim, wie bereits in der vergangenen Spielzeit, vor eigenem Publikum eine 0:5-Niederlage hinnehmen. Unter neuer Führung von Teamchef Stépahne Richer soll diesmal ein Sieg erreicht werden. Bereits morgen steht für den DEL-Rekordmeister das Auswärtsspiel in Krefeld auf dem Programm. Ohne die verletzten Thomas Greilinger (Innenbandteilanriss), Michael Bakos (Bandscheibenprobleme) und René Corbet (private Gründe) werden die Adler die Reise ins Rheinland antreten.



Dort heißt es dann Abschied nehmen. Letztmalig werden die Krefeld Pinguine ein Heimspiel in der altehrwürdigen Rheinlandhalle absolvieren. Die „alte Dame“ wird als Heimspielort der Pinguine vom neu erbauten „KönigPalast“ abgelöst. Mit einem Erfolg über die Adler würde Krefeld bis auf drei Zähler an Mannheim heranrücken, die derzeit mit 40 Punkten Rang sechs belegen. Das „Abschiedsspiel“ wird von Premiere ab 20.00 Uhr live übertragen. Die erste DEL-Partie im 8.029 Besucher fassenden KönigPalast findet dann am 17. Dezember gegen die Eisbären Berlin statt.



Die Hauptstädter wollen nach der 3:2-Niederlage gegen Nürnberg wieder punkten, um den Anschluss an die ersten vier Tabellenplätze, die in den Play-off Heimrecht garantieren, nicht zu verlieren. Gegner der Mannschaft von Trainer Pierre Pagé sind die Grizzly Adams Wolfsburg und die Iserlohn Roosters.



Iserlohn (12.) konnte am Dienstag das „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen die Hannover Scorpions mit 6:3 für sich entscheiden, und vergrößerte damit den Abstand zu den Play-Down-Plätzen auf sechs Punkte.



Die Augsburger Panther haben sich nach den Siegen über Köln (3:0) und die DEG Metro Stars (4:1) nun endgültig in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt und mach sich begründete Hoffnung auf eine Play-off Teilnahme. Mit 35 Punkten liegen die Schwaben aktuell auf Rang 7. Nach den DEL-Spielen gegen die Kassel Huskies (Freitag) und Wolfsburg (Sonntag) steht für Augsburg am Dienstag das Viertelfinalspiel um den Deutschen Eishockey-Pokal gegen die Nürnberg Ice Tigers auf dem Programm. Beginn der Partie im Curt-Frenzel-Stadion ist 19:30 Uhr.


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