DEL kompakt: Wolfsburger Kantersieg in Iserlohn

Sergio Somma erzielte alle drei Tore für Augsburg. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)Sergio Somma erzielte alle drei Tore für Augsburg. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Adler Mannheim – EHC München 4:3 (3:1, 0:0, 1:2)

Einen Blitzstart legten die Adler aufs Eis. Keine zehn Minuten waren gespielt und es hieß 3:0 durch Tore von Kenneth Megowan, James Sifers und Yanick Lehoux. Das veranlasste EHC-Coach Pat Cortina zu einer sehr frühen Auszeit. Das hat dann wohl auch geholfen. Felix Petermann konnte noch im selben Abschnitt verkürzen. Ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, aber ohne weiteren Tore boten die zweiten 20 Minuten. Eine fünf plus Spieldauerstrafe gegen Mannheims Marcus Kink machte das Spiel dann wieder spannend. Johan Ejdepalm und Martin Buchwieser nutzen die Überzahl und konnten ausgleichen. Christopher Lee war es vorbehalten den Siegtreffer für die Kurpfälzer zu erzielen. Die Adler holen sich mit diesem Sieg den Platz an der Sonne zurück. Zuschauer 8.150.

Iserlohn Roosters – Grizzly Adams Wolfsburg 0:7 (0:3, 0:1, 0:3)

Für die Grizzlys konnte der erste Abschnitt nicht besser laufen. Drei Tore durch David Laliberté, Colin Beardsmore und John Laliberte sorgten früh für klare Verhältnisse. Das zweite Drittel lief auch nicht viel besser für über 60 Minuten überforderte Roosters. Minuten lang spielten die Wolfsburger Powerplay, bei fünf gegen fünf. Im tatsächlichen Powerplay konnten die Niedersachsen durch Norman Milley dann erhöhen. Das fröhliche Scheibenschießen ging auch im Schlussabschnitt weiter. Tyler Haskins, Stephen Werner und John Laliberte, mit seinem zweiten Tor, ließen den Abend ausklingen. Zuschauer 3.604.

Eisbären Berlin – Straubing Tigers 5:1 (3:0, 1:1, 1:0)

Nichts zu feiern hatten die Anhänger der Tigers beim Sonderzugausflug in die Hauptstadt. Nach einem frühen Tor von Darin Olver und weiteren Treffern von Julian Talbot und André Rankel war Dienstschluss für Straubings Jan Guryca. Noch vor Drittelende musste er Stammkeeper Barry Brust weichen. Spätestens als der starke Mads Christensen in der ersten Minute des zweiten Abschnittes nachlegen konnte, war eine Vorentscheidung gefallen. Die Niederbayern konnten in diesem Drittel besser mitspielen und brachten sich durch Dustin Whitecotton auch auf die Anzeigentafel. Doch um den Meister ernsthaft zu gefährden reichte es nicht. Im Schlussdrittel sorgte Mads Christensen mit seinem zweiten Treffer für den Endstand. Zuschauer 13.900.

DEG Metro Stars – Thomas Sabo Ice Tigers 4:1 (1:1, 3:0, 0:0)

Im Kellerduell waren die Düsseldorfer zu Beginn die aktivere Mannschaft. Evan Kaufmann war es der seine Farben in Führung bringen konnte. Björn Barta hatte dann aber einen Geistesblitz und spitzelte die Scheibe aus zwei Metern über Aubins Fanghand. Mit einem Doppelschlag Simon Danner und Benjamin Gordon innerhalb von knackigen 14 Sekunden sorge die DEG im zweiten Drittel erst mal für etwas Ruhe. Kurz später rettete Patrick Ehelechner mit einem wahren Monstersave und ließ die Franken dadurch nicht weiter zurückfallen. Derek Dinger machte es dann aber doch noch und ließ die Gesichter der Nürnberger Fans noch ein Stück länger werden. Im Schlussdrittel fielen keine Tore mehr, obwohl beide Mannschaften einige Gelegenheiten hatten. Die DEG schafft damit ihren ersten Saisonsieg. Die rote Laterne hängt damit immer noch in Nürnberg. Zuschauer 3.724.

ERC Ingolstadt – Hannover Scorpions 3:0 (1:0, 1:0, 1:0)

Nach den ersten 20 Minuten hätte die Führung für den ERCI durchaus deutlicher ausfallen können. Für die Führung musste aber sogar noch eine Überzahl her. Die letztjährigen Straubinger Teamkollegen Derek Hahn und Dimitri Pätzold machten das unter sich aus, wobei Ingolstadts Stürmer den glücklicheren Ausgang für sich hatte. Ähnlich, jedoch nicht mehr ganz so klar für Ingolstadt, verlief der Mittelabschnitt. Kapitän Tyler Bouck war es der den Nationalkeeper zum zweiten Mal überwinden konnte. Da im letzten Drittel nicht sonderlich viel los war, legten Scott King und Prestin Ryan einen Fight aufs Eis. Für den Schlusspunkt unter den verdienten Sieg sorgte Luciano Aquion per Empty Net Tor, nachdem Toni Krinner auf einen Tormann verzichtete. Zuschauer 3.527.

Augsburger Panther - Krefeld Pinguine 3:2  (1:1, 1:1, 0:0, 1:0) n.V.

Krefeld musste ohne sechs Stammspieler ins Spiel gehen. So wundert es wenig dass die Panther von Beginn an die Überlegene Mannschaft waren. Die Pinguine konnten sich auch nicht auf das Körperspiel der Fuggerstädter einstellen. Sergio Somma brachte Augsburg in Führung. Diese hielt jedoch weniger als eine Minute und Sinan Akdag erzielte den überraschenden Ausgleich. Umgekehrt lief es im Mittelabschnitt. Krefeld das aktivere und bessere Team. Die Führung durch einen Abstauber  von Kyle Sonnenberg war inzwischen auch verdient. Und weil eben das ganze Drittel anders herum lief, kamen die Schwaben doch noch zum Ausgleich. Erneut war es Sergio Somma. Augsburg hatte gegen Mitte des Schlussdrittels bei fünf gegen drei die große Chance die Führung zurückzuerobern, ließ diese aber ungenutzt. Aber auch die Seidenstädter brachten die Scheibe nicht mehr über die Linie. So ging es in die Verlängerung. Hier dauerte es nicht lange und Sergio Somma sorgte mit seinem dritten Tor für den Siegtreffer. Zuschauer 4.163.

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