DEL: Kampf um Platz 2

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Die große Chance des ERC Ingolstadt: Aktuell ist man mit 17 Punkten auf Tabellenplatz zwei. Die Gegner am Wochenende sind die Eisbären Berlin und die Hamburg Freezers, momentan Dritter und Vierter mit je 16 Zählern. Für die Oberbayern unweigerlich die große Chance sich hinter den Adlern Mannheim auf Rang zwei festzusetzten. Nach dem Spiel gegen Nürnberg kritisierte Chefcoach Rich Chernomaz jedoch seine Abwehrspieler: „Wir haben zu viele Fehler in der Verteidigung gemacht. Gegen Berlin wird das nicht genug sein, um einen Punkt zu holen.“

Beim Sonntagsgegner Hamburg Freezers standen die letzten drei Spiele unter dem Motto: „Tag des offenen Tores“. Insgesamt 14 Mal musste der Schlussmann die Scheibe aus dem Netz holen. Allerdings hat man auch 13 Mal getroffen. Aber auch Ingolstadts Sturm ist einer der Besten der Liga. Neben der spannenden Tabellensituation darf man in dieser Partie auf viele Tore hoffen.


Nach der Rettung hoffen die Freezers: Auch die Hanseaten haben ein zweites Topspiel am Wochenende zu bewältigen. Vor dem Heimspiel gegen Ingolstadt steht die Reise zu den Grizzly Adams Wolfsburg auf dem Spielplan. Nach dem enttäuschenden 0:4 in Krefeld haben die Niedersachsen sicher vor, sich vor heimischem Publikum zu rehabilitieren. Trotz der vier Gegentreffer haben die Grizzlys immer noch die beste Verteidigung. Spannend wird sein, ob man Hamburgs Garrett Festerling stoppen kann. Mit zehn Punkten ist er zurzeit der Topscorer der Liga.

Neben den jüngsten Erfolgen der Freezers war die wohl wichtigste Nachricht der Clubgeschichte letzte Woche verkündet worden. Die Hamburger bleiben Teil der Anschutz-Entertainment-Group (AEG) und sollen nun nicht mehr verkauft werden. Rund um das NHL-Spiel an der Elbe fanden offensichtlich positive Gespräche zwischen den Hamburger Machern und der Führung der AEG-Gruppe statt. Michael Pfad: „Für mich ist das wie eine vorgezogene Meisterschaft.“

Retro-Spitzenspiel: Früher war es immer ein Spitzenspiel. In den letzten Jahren immer weniger, da meist einer der Kontrahenten schwächelt. So auch diese Saison. Das Spiel Adler Mannheim gegen DEG Metro Stars lebt, leider wieder einmal, nur vom Ruhm vergangener Tage. Die Adler sind im Moment das Maß der Dinge und erst einmal ohne Punkte vom Eis gegangen. Vorne eine Torfabrik und hinten sehr solide.

Die DEG hingegen kämpft, um den Anschluss zu halten. Der vorletzte Tabellenplatz ist alles andere als eine zufriedenstellende Tabellensituation. Und das ausgerechnet in einer Situation, in der man sich eigentlich auf bestem Niveau zeigen müsste, da der Hauptsponsor sein Engagement beendet und man fieberhaft auf Nachfolgersuche ist. Coach Jeff Tomlinson zeigte sich über das Spiel der Truppe jedoch nicht unzufrieden. So sagte er beispielsweise nach der Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Iserlohn Roosters: „Wir haben super gekämpft. Das muss der Maßstab sein.“

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