DEL: Fünf Heimsiege und drei Shutouts

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
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Wenig neue Erkenntnisse im Kampf um die acht Playoff-Plätze brachte der 40. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga. In den sechs Sonntagspartien konnten die Heimteams fünfmal das Eis als Sieger verlassen, benötigten dazu aber zweimal das Penaltyschießen. Den einzigen Auswärtssieg feierten die Krefeld Pinguine im wichtigen Duell gegen einen direkten Konkurrenten in Kassel. Auch die erstklassigen DEL-Torhüter standen zum wiederholten Male im Mittelpunkt der Geschehnisse und konnten drei Shutouts feiern: Jimmy Waite, Ilpo Kauhanen und Robert Müller waren diesmal die Glücklichen, wobei Müller sich mit seinem vierten zu Null Spiel an die Spitze in dieser Statistik setzte. Hier alle Ergebnisse und Kurzspielberichte:


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Hamburg Freezers - SERC Wild Wings 4 : 2 (2:1 1:1 1:0)

Wie schon in Düsseldorf verkaufte sich der Tabellenletzte auch in Hamburg

teuer. Gestützt auf einen starken und erneut unter Dauerbeschuss stehenden Ian

Gordon brachte erst ein "empty-net"-Treffer die endgültige

Entscheidung. Vor erneut über 11.000 Zuschauern schossen die Freezers 45 mal

auf das Schwenninger Tor, wobei Hamburgs Bobby House die Saisontreffer Nummer 20

und 21 gelangen. Die Truppe von Trainer Simpson festigte den achten

Tabellenplatz und hat weiterhin sechs Punkte Vorsprung vor den Roosters, die

jedoch schon zwei Spiele mehr ausgetragen haben.

Tore: 0:1 (6:26) Fortier (Chyzowski, Houde) 5-4; 1:1 (8:39) House (Belanger);

2:1 (15:25) Schneider (Tory, Lachance) 5-4; 3:1 (23:38) Belanger (Tory, Künast);

3:2 (38:43) Fortier (Chyzowski, Stärk); 4:2 (59:47) House (Belanger)

Schiedsrichter: Axel Sander

Strafminuten: Hamburg Freezers 10 - SERC Wild Wings 8

Zuschauer: 11547

Nürnberg Ice Tigers - Augsburger Panther 3 : 2 n.P. (1:1 1:0 0:1)

Ein ganz normales DEL-Spiel zwischen den beiden bayerischen Rivalen fand

gerechterweise erst im Penaltyschießen seine Entscheidung. Nach den

anstrengenden Kraftakten der letzten Wochen fehlte den Gastgebern das letzte

Quäntchen Konzentration gegen aufopfernd um die Playoff-Teilnahme kämpfende

Augsburger. Im Penaltyschießen setzte sich die Klasse von Tigers-Keeper

Frederic Chabot auch gegen Magnus Eriksson durch, obwohl beide Torhüter

während der 60 Minuten nicht den sichersten Eindruck machten, aber insgesamt

auch wenig geprüft wurden. In der äußerst fairen, aber hart umkämpften

Partie patzte nur Schiedsrichter Schurr ein ums andere Mal.

Tore: 1:0 (2:56) Rumrich (Greilinger, Schinko); 1:1 (16:18) Drouin

(Armstrong) 5-4; 2:1 (31:23) Jiranek (Yake, Luongo); 2:2 (40:25) Armstrong (Audet);

3:2 (60:00) Guillet Pen

Schiedsrichter: Thomas Schurr

Strafminuten: Nürnberg Ice Tigers 6 - Augsburger Panther 10

Zuschauer: 6044

Iserlohn Roosters - DEG Metro Stars 4 : 0 (1:0 3:0 0:0)

Durch eine starke Leistung gegen die DEG bleiben die Roosters im Rennen um

den begehrten achten Tabellenplatz. Völlig verdient wurden die Düsseldorfer

bezwungen, wobei Rooster-Verteidiger Justin Harney einen Sahnetag erwischte und

an allen vier Treffern beteiligt war (2 Tore, 2 Assists). Iserlohns starker

Keeper Jimmy Waite konnte seinen dritten Saison-Shutout feiern. Drei der vier

Treffer fielen in Überzahl.

Tore: 1:0 (10:08) Harney (King, Dessner) 5-4; 2:0 (23:04) Kopitz (Washburn,

Harney); 3:0 (24:55) Beardsmore (Harney, Dessner) 5-4; 4:0 (34:13) Harney (King,

Cipolla) 5-3

Schiedsrichter: Petr Chvatal

Strafminuten: Iserlohn Roosters 20 - DEG Metro Stars 34

Zuschauer: 3826

Frankfurt Lions - Eisbären Berlin 5 : 4 n.P. (1:2 2:2 1:0)

Im torreichsten Spiel des Tages boten die Frankfurter ihrem treuen Publikum

endlich mal wieder eine gute kämpferische Leistung und besiegten letztendlich

verdient den Tabellenführer aus Berlin, der wieder auf einen Großteil seiner

zuletzt verletzten bzw. gesperrten Akteure zurückgreifen konnte. Einen

schwachen Tag nach seiner Verletzungspause erwischte Lions-Keeper Roussel, der

dann auch nach dem zweiten Drittel seinem Stellvertreter Pethke den Platz frei

machen musste. Entsprechend groß war die Freude bei Pethke nach dem gewonnenen

Penaltyschießen, das einmal mehr Lebeau mit seinem dritten Treffer für die

Hessen entschied.

Tore: 0:1 (10:59) Persson (Corriveau, Felski); 1:1 (14:01) Busch (Malgunas,

Francz); 1:2 (17:34) Emmons (Aldridge, Pyka); 2:2 (22:48) Lebeau (Fortier,

Stanton) 5-4; 2:3 (30:39) Beaufait (Corriveau, Emmons); 3:3 (32:59) LeBeau (Fortier,

Adams); 3:4 (34:53) Beaufait (Corriveau, Aldridge); 4:4 (58:46) Adams (Fortier,

Lebeau); 5:4 (60:00) Lebeau Pen

Schiedsrichter: Willi Schimm

Strafminuten: Frankfurt Lions 4 - Eisbären Berlin 14

Zuschauer: 5100

ERC Ingolstadt - Hannover Scorpions 1 : 0 (0:0 1:0 0:0)

Im selben Maße wie sich die Hannover Scorpions derzeit mit dem

Toreschießen schwer tun, haben die Ingolstädter unter ihrem neuen Trainer, dem

Ex-Scorpion Olle Öst schnell gelernt wie man in der DEL defensiv spielen muss,

um zu punkten. Nach drei Auswärtsspielen stellte sich Öst heute erstmals dem

Ingolstädter Publikum vor und das erfolgreich. In den vier Partien seit dem

Amtsantritt von Öst kassierten die Schanzer nur sieben Gegentore. Gravierend

ist dagegen das Offensivproblem der Scorpions, denen in den letzten drei Partien

nur zwei Treffer gelangen. Zu wenig, um ernsthaft an Platz acht noch zu

rütteln.

Tor: 1:0 (28:15) Jomphe (Mondt, Toporowski)

Schiedsrichter: Harald Deubert

Strafminuten: ERC Ingolstadt 4 - Hannover Scorpions 8

Zuschauer: 2882

Kassel Huskies - Krefeld Pinguine 0 : 3 (0:1 0:1 0:1)

Mit seinem "league-leading" vierten Saison-Shutout führte Robert

Müller seine Pinguine zu einem wichtigen Sieg gegen einen direkten

Konkurrenten. Zwar erspielten sich die Huskies vor allem im Schlussabschnitt die

ein oder andere nennenswerte Aktion, aber bei Müller war Endstation. Zuvor

machten die Pinguine in den beiden ersten Dritteln jeweils früh ein Tor und

verteidigten danach solide. Mir diesem Sieg tauschten beide Teams wieder die

Plätze in der Tabelle, so dass die Huskies auf den siebten Platz abrutschten

und nun versuchen müssen, ihre kleine Negativserie möglichst bald zu beenden,

um nicht noch auf den letzten Drücker aus den Playoff-Rängen zu rutschen.

Tore: 0:1 (3:26) Barin (Ziesche, Lambert); 0:2 (23:57) Augusta (Lambert,

Purdie) 5-4; 0:3 (59:52) Purdie (Kunce, Brandner)

Schiedsrichter: Frank Awizus

Strafminuten: Kassel Huskies 6 - Krefeld Pinguine 8

Zuschauer: 3556

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