DEL: Fischtown Pinguins und Red Bull München vor HalbfinaleinzugBerlin und Schwenningen holen zweiten Sieg

Die Schwenninger Wild Wings liegen in der Serie gegen Straubing nach einem Auswärtssieg vorne. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Die Schwenninger Wild Wings liegen in der Serie gegen Straubing nach einem Auswärtssieg vorne. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Fischtown Pinguins Bremerhaven – ERC Ingolstadt 4:3 (0:1, 2:1, 1:1, 1:0) n.V.

Play-off-Stand: 3:0

Platz eins gegen Platz neun – das klingt nach einer klaren Angelegenheit. Wer das aber wahrhaftig glaubt, muss nur in die Ingolstädter Vereinsgeschichte schauen. So waren die ersten beiden Partien der Serie schon knapp, Spiel drei ging dann sogar in die Overtime. Ingolstadt vorne, Bremerhaven vorne, Ingolstadt vorne und schließlich der Bremerhavener Ausgleich durch Ross Mauermann in der 54. Minute. Doch obwohl auch dieses Spiel so knapp war, ist eine Sache klar – die 3:0-Führung des Hauptrundensiegers in der Serie. Und für die sorgte Jan Urbas mit seinem Siegtreffer in der 65. Minute.

Eisbären Berlin – Adler Mannheim 3:2 (2:0, 1:0, 0:2)

Play-off-Stand: 2:1

In den Play-offs geht es um Siege – worum sonst? Das haben die Eisbären Berlin eindrucksvoll demonstriert, denn nachdem Spiel eins gegen die Adler mit sage und schreibe 1:7 in die Binsen gegangen war, führen die Hauptstädter in der Serie nun mit 2:1. Und es sah sogar kurz nach einer in der Höhe passenden Revanche aus, als die Eisbären nach Toren von Yannick Veilleux, Kai Wissmann und Blaine Byron nach knapp 28 Minuten mit 3:0 vorne lagen. Aber ein Sieg reicht ja. So kämpfte sich Mannheim zwar stark zurück, verkürzte auf 2:3 und kämpfte bis zum Ende. Doch Berlin gewann. Jenes Ende gab es übrigens zweimal. Ein Berliner Icing wurde zunächst mit der Schlusssirene beendet, ehe die Schiedsrichter die Uhr auf noch verbliebene 0,9 Sekunden zurückstellen ließen. Aber das war trotz eines Direktschussversuches vom Bullypunkt zu wenig für die Adler.

Straubing Tigers – Schwenninger Wild Wings 3:4 (0:3, 2:0, 1:0, 0:1) n.V.

Play-off-Stand: 1:2

Zweimal gab es ergebnistechnisch einen klaren Sieg in dieser Serie. Erst für Straubing, dann für Schwenningen. Nun musste die Overtime entscheiden – und das obwohl es wieder klar zu werden schien. Denn Schwenningen führte nach 20 Minuten mit 3:0, hatte zu „psychologisch wichtigen Zeitpunkten“, wie es gerne heißt, getroffen – nach 59 Sekunden und schließlich sechs Sekunden vor der ersten Pause. Doch die Niederbayern schlugen zurück, glichen bis zur 50. Minute aus. Dennoch ging der Sieg in der Verlängerung an Schwenningen – und das in den vierten (nicht ganz) 20 Minuten auch verdient. Denn die Wild Wings hatten bereits zwei Topchancen zum Sieg, ehe Tyson Spink in der 77. Minute erfolgreich war.

Grizzlys Wolfsburg – EHC Red Bull München 3:4 (1:0, 0:3, 2:1)

Play-off-Stand: 0:3

Drei Spiele – und stets erzielen die Grizzlys Wolfsburg drei Tore. Das Problem ist nur: Der EHC Red Bull München hat in allen drei Fällen häufiger getroffen. Und das bedeutet, dass den Niedersachsen trotz Heimrechts ein Münchner Sweep droht. Matt White hatte die Hausherren zunächst in Führung gebracht, doch München zog auf 3:1 davon. Dem Wolfsburger Anschluss durch Justin Feser ließ Ben Street das entscheidende 4:2 folgen. 17 Sekunden vor dem Ende verkürzten die Grizzlys durch Andy Miele zwar noch einmal, zu spät jedoch, um das Spiel noch zu drehen. 


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