DEL-Finale 2015: Deutlicher Heimsieg für den ERC IngolstadtSpiel 2 im Finale um die deutsche Eishockeymeisterschaft

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Meister ERC Ingolstadt ist zurück! Im zweiten Finalspiel der „Best-of-Seven“-Serie zwischen Titelträger ERC Ingolstadt und Hauptrundensieger Adler Mannheim haben die Panther die Serie zum 1:1 ausgeglichen. Nach der 1:2-Overtimeniederlage in Spiel eins gewann der ERC in der heimischen Saturn-Arena am Sonntagmittag mit 5:2 (0:0, 1:0, 4:2).

Ingolstadt hatte zu Beginn mehr vom Spiel und zeigte sich präsenter. Dennis Endras im Kasten der Gäste zeichnete sich nach einem Konter gegen Patrick Köppchen aus, beim Schuss von Dustin Friesen rettete das Gestänge für den Nationalkeeper. Mannheim dagegen kam im ersten Powerplay zu einer guten Gelegenheit durch Kai Hospelt. Patrick Hagers Unterzahltreffer wurde die Anerkennung verweigert, da die Schiedsrichter die Partie kurz zuvor bereits abgepfiffen hatten.

  • „Zu Anfang der Partie waren die Panther besser als wir“, musste auch Adler-Stürmer Frank Mauer, der am Sonntag seinen 27. Geburtstag feierte, eingestehen.

Dessen Teamkamerad Jon Rheault hätte den Spielverlauf nach einer „Drei-auf-Eins“-Situation kurz vor Ende des ersten Abschnitts fast auf den Kopf gestellt. Es sollte jedoch zunächst beim 0:0 bleiben.


  • „Im ersten Spiel war es mehr ein Abtasten und Abwarten, heute dagegen werden gleich von der ersten Minute an Duftmarken gesetzt und die Checks zu Ende gefahren. Beide Teams haben zeigen ein hohes Finalniveau“, beschrieb  Ingolstadts Patrick Hager die ersten 20 Minuten des zweiten Endspiels.

25 Sekunden dauerte es im zweiten Abschnitt, bis der Bann gebrochen war. Im Powerplay gelang Brendon Buck per Alleingang das 1:0 für den Meister.  Kurz danach wurde es auf der anderen Seite hektisch. Ronny Arendt verpasste erst knapp, Timo Pielmeier im Tor der Hausherren schnappte kurz darauf Sinan Akdags Direktschuss noch so gerade weg. Der Panther-Schlussmann hielt seine Vorderleute auch bei einer doppelten Unterzahlsituation weiter im Spiel. Die Adler erspielten sich auch hinterher ein leichtes optisches Übergewicht, die zwingenden Chancen allerdings konnten sich die Gäste bis auf zwei gute Gelegenheiten für Ronny Arendt nicht herausarbeiten.

  • „Nach dem Gegentreffer sind wir besser ins Spiel gekommen und haben uns die eine oder andere gute Möglichkeit herausgearbeitet“, bilanzierte Mannheim Kapitän Marcus Kink die Partie nach 40 Minuten. Der Stürmer allerdings wusste auch: „Wir müssen vor dem gegnerischen Kasten kaltschnäuziger werden.“

Der Pfosten verhinderte den Ausgleichstreffer von Andrew Joudrey im Mannheimer Powerplay zu Beginn des Schlussdurchgangs. Obwohl die Adler fortan weiter den Weg nach vorn suchten, fiel der Treffer auf der anderen Seite. Wieder setzte Petr Taticek Brandon Buck mit einem schönen Pass in Szene – das 2:0 für die Panther. Keine Minute später folgte die Antwort der Gäste: Christoph Ullmann setzte sich entscheidend hinter Pielmeiers Gehäuse durch und spielte einen Rückhandpass auf Ronny Arends Kelle.

Die Partie nahm nun deutlich an Fahrt auf. „Wir haben in den ersten sechs Minuten sehr viel Druck gemacht und bekommen dann mit einem Schuss den zweiten Gegentreffer“, ärgerte sich Arendt dennoch über den Spielstand. Der Frust des Angreifers und der seiner Teamkameraden wurden nach dem 3:1 für Ingolstadt Jared Ross noch größer. Das 4:1 besorgte Derek Hahn im Powerplay kurz darauf.

Tore:

  • 1:0 Brandon Buck (20:25/PP1),
  • 2:0 Brandon Buck (45:35),
  • 2:1 Ronny Arendt (46:34),
  • 3:1 Jared Ross (48:29),
  • 4:1 Derek Hahn (50:55/PP1),
  • 4:2 Bobby Raymond (54:44/SH1),
  • 5:2 Patr Taticek (59:40/ENG)

Zuschauer: 4.815


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