DEL: Duell der Top-Scorer in Frankfurt – Derby-Wochenende für Ingolstadt

DEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in MannheimDEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in Mannheim
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Bevor der Spielbetrieb der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nach dem kommenden Wochenende aufgrund des Deutschland-Cups in Hannover (8. - 14.11.) bis zum 16. November ruht, stehen am Wochenende noch die Spieltage 16 und 17 auf dem Programm.



Ein „Gipfeltreffen“ besonderer Art erwartet die Besucher der Frankfurter Eissporthalle am morgigen Freitag in der Partie Frankfurt Lions – Iserlohn Roosters, wenn die aktuell punkt-besten Spieler der Liga, Patrick Lebeau und Mike York, gegeneinander antreten müssen. Frankfurts Top-Scorer Patrick Lebeau dominierte bereits in der letzten Saison mit 69 Punkten nach der Hauptrunde die Scorerwertung der DEL. In dieser Spielzeit scheint er dies wiederholen zu wollen. Mit 27 Punkten aus 15 Spielen führt er souverän vor Mike York (22) und Marco Sturm (18, Ingolstadt). Die Iserlohn Roosters holten am vergangenen Wochenende zwei Siege aus drei Spielen und verbesserten sich dadurch von Platz 13 auf Rang 11 der DEL-Tabelle. Mike York steuerte insgesamt sieben Vorlagen und ein Tor zum Erfolg der Roosters bei. Sein Gegenüber Patrick Lebeau kam an den letzten drei Spieltagen auf insgesamt fünf Scorerpunkte (1 Tor / 4 Assists). Frankfurt verbesserte sich nach drei Siegen in Folge vom zehnten auf den sechsten Tabellenplatz.



Der ERC Ingolstadt sieht sich in den kommenden Tagen einem reinen „Derby-Wochenende“ gegenüber. Am Freitag geht es vor heimischer Kulisse zunächst gegen die Augsburger Panther. Am letzten Sonntag konnte Augsburg in Krefeld die ersten Auswärtspunkte der Saison erzielen. Aufgrund der schwachen Auswärtsbilanz liegen die Fuggerstädter momentan auf dem zehnten Tabellenplatz. Würde man nur die Heimspiele rechnen, lägen die Panther punktgleich mit Ingolstadt und Nürnberg auf dem vierten Rang. Ingolstadts Auswärtsbilanz sieht da aktuell besser aus. Bereits fünf Siege konnte man in der Fremde feiern. Am Dienstag schlug der ERC im Spitzenspiel die Adler Mannheim 4:2 und liegt nun nach vier Siegen in Folge in der Gesamtwertung auf Platz drei. Der Rückstand auf den Tabellenzweiten Nürnberg beträgt nur einen Zähler. Am Sonntag kommt es in der Arena Nürnberg zum Aufeinadertreffen der beiden Spitzenteams. Nürnberg konnte am Dienstag gegen Düsseldorf den siebten Sieg in Serie feiern und wird nicht zulassen wollen, dass diese Serie reißt.



Für die Ice Tigers steht aber vor dem Derby noch das Auswärtsspiel bei den Krefeld Pinguinen auf dem Programm. Krefeld liegt aktuell hinter den punktgleichen Hamburg Freezers auf dem neunten Tabellenplatz und will sich unter neuer Führung von Trainer Bob Leslie als ernsthafter Play-off Kandidat etablieren. Nürnberg könnte mit einem Sieg an den spielfreien Kölner Haien vorbeiziehen und die Tabellenführung in der DEL übernehmen. Die Krefeld Pinguine müssen dann am darauf folgenden Sonntag bei den Eisbären Berlin antreten. Premiere überträgt die Begegnung aus dem Wellblechpalast ab 14:20 Uhr live und exklusiv.



Rheinabwärts bei den DEG Metro Stars feierte man fünf Erfolge hintereinander, ehe diese Siegesserie am letzten Dienstag durch das 0:6 in Nürnberg beendet wurde. In den nächsten Spielen gegen Hamburg und Hannover will man wieder gewinnen und sich in den Play-off Rängen festsetzen.



Für die viertplatzierten Adler Mannheim stehen vor der Deutschland-Cup-Pause noch zwei schwere Spiele auf dem Programm. Am Freitag gastieren die Eisbären Berlin im Eichbaum-Eisstadion am Friedrichspark und am Sonntag reisen die Adler zu den Hamburg Freezers. Inzwischen wurde auch der zweite Goalie der Adler, Steve Passmore, lizenziert. Ob Passmore für den zuletzt müde wirkenden Cristobal Huet eingesetzt wird, ist noch unklar.



Standen vor dem letzten Wochenende noch Hannover und Iserlohn auf den Play-Down Rängen, so finden sich jetzt die Teams aus Kassel und Wolfsburg auf den Plätzen 13 und 14 wieder. Kassel musste am Dienstag in Berlin bereits die siebte Niederlage in Folge einstecken und belegt aktuell mit 12 Punkten den letzten Tabellenplatz. Allerdings können die Huskies am Wochenende aus eigener Kraft die Play-Down Ränge wieder verlassen. Mit Hannover und Wolfsburg sehen sich die Nordhessen zwei direkten „Konkurrenten“ um einen Nicht-Play-Down Platz gegenüber.



Hannover wie auch Wolfsburg haben aktuell 14 Zähler auf dem Punktekonto und bislang 34 Tore erzielt. Hannover hat allerdings drei Gegentreffer weniger zugelassen als der Nachbar aus Wolfsburg.

Der erste Spieltag nach der Deutschland-Cup-Pause ist Dienstag, der 16. November (18. Spieltag).

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