DEL: Drei Shut-outs am 36. Spieltag

DEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in MannheimDEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in Mannheim
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In drei der sechs Sonntagsspielen konnte einer der beteiligten Torhüter einen Shut-out feiern. Gerade auch die teilweise sensationellen Leistungen der Torhüter tragen ihren Teil zu der aktuellen Diskussion um die zurückgehende Trefferquote in der DEL bei. Während Robert Müller beim Heimsieg seiner Pinguine "nur" 10 Schüsse parieren mussten, wurden Mike Rosati und Frederic Chabot wesentlich häufiger geprüft, wobei Chabot in seinem neunten Saisoneinsatz nach langer Verletzungspause schon das zweite zu Null Spiel gelang. Hier alle Ergebnisse, Kurzspielberichte und Statistiken:

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Kassel Huskies - Kölner Haie 4 : 3 n.P. (1:1 0:1 2:1)

In einem packenden Kampfspiel ermöglichte erst eine 5:3-Überzahlsituation

den Gastgebern den Ausgleich im letzten Drittel. Nachdem Renz und Hicks auf der

Strafbank weilten, hämmerte Wright einen Schlagschuss ins Gehäuse von Ex-Huskie

Rogles. Im anschließenden Penaltyschießen versenkten die Haie die beiden

ersten Versuche, was Kassels Trainer Leidborg veranlasste seine Keeper zu

tauschen. Der eingewechselte Parent ließ sich diese Chance nicht entgehen und

ließ sich nicht mehr überwinden, was den Schlittenhunden den Zusatzpunkt

bescherte.

Tore: 0:1 (4:04) Leahy (Peacock, Morczinietz) 5-4; 1:1 (13:11) Teljukin (Loth,

MacLeod); 1:2 (35:07) Elick (Norris, Hicks); 2:2 (42:01) Serikow (Robitaille,

Cherbayev) 5-4; 2:3 (47:01) Nilsson (Sundblad, Hock); 3:3 (52:37) Wright (Robitaille)

5-3; 4:3 (60:00) Serikow Pen

Schiedsrichter: Heiko Dahle

Strafminuten: Kassel Huskies 12 - Kölner Haie 37

Zuschauer: 5034

Frankfurt Lions - ERC Ingolstadt 6 : 1 (3:0 3:1 0:0)

Zwar konnten die Frankfurt Lions endlich mal wieder einen ungefährdeten

Heimsieg feiern, aber dennoch hängt der Haussegen bei den Hessen schief. Einige

Aussagen von Colin Danielsmeier in den Medien stießen den Fans sauer auf. Die

Gäste aus Ingolstadt hatten in ihrem ersten Spiel ohne Jimmy Boni nicht viel zu

bestellen, fühlten sich aber in einigen Situationen von Schiedsrichter

verständlicherweise übertrieben bestraft. Allein in den ersten fünf

Spielminuten verhängte Awizus fünf Strafen gegen die Gäste, was den Lions

drei Powerplaytreffer, zwei davon sogar in doppelter Überzahl, erlaubte. Im

Lionstor erhielt heute Marc Pethke einen Einsatz.

Tore: 1:0 (3:48) Adams (Stanton, Fortier) 5-4; 2:0 (6:13) Adams (Fortier,

Snell) 5-3; 3:0 (7:17) LeBeau (Fortier, Snell) 5-3; 4:0 (21:00) Gervais (Fortier,

LeBeau); 5:0 (24:29) Girard (Gervais, Stanton); 6:0 (26:14) LeBeau (Stanton,

Snell) 5-4; 6:1 (28:30) Mondt (Toporowski)

Schiedsrichter: Frank Awizus

Strafminuten: Frankfurt Lions 16 - ERC Ingolstadt 40

Zuschauer: 4200

Krefeld Pinguine - SERC Wild Wings 3 : 0 (1:0 1:0 1:0)

Einen Pflichtsieg gegen harmlose Schwenninger, bei denen sich lediglich

Torhüter Ian Gordon vehement gegen die Niederlage stemmte, landeten die

Krefelder Pinguine. Zudem konnte Krefelds Keeper Robert Müller seinen dritten

Saison-shutout feiern.

Tore: 1:0 (14:03) Musial (Moger, Oswald) 5-4; 2:0 (37:21) Brandner

(Purdie, Lambert) 5-4; 3:0 (57:27) Augusta (Lambert, Doyon)

Schiedsrichter: Axel Sander

Strafminuten: Krefeld Pinguine 8 - SERC Wild Wings 14

Zuschauer: 3551

Augsburger Panther - Adler Mannheim 0 : 2 (0:1 0:0 0:1)

Gestützt auf eine solide Defensive und eine gute Chancenverwertung nahmen

die Adler verdient alle drei Punkte aus Augsburg mit. Zudem erwischte auch Mike

Rosati einen guten Tag und konnte seinen ersten Saison-shutout feiern, der

allerdings in der Schlussminute in Gefahl geriet, als die Gastgeber bei

doppelter Überzahl noch den Torhüter herausnahmen, aber dennoch auch diese

6:3-Situation nicht erfolgreich abschließen konnten.

Tore: 0:1 (6:08) Joseph (Kathan, Ustorf); 0:2 (43:21) Ustorf (Kathan,

Kennedy) 5-4

Schiedsrichter: Richard Schütz

Strafminuten: Augsburger Panther 12 - Adler Mannheim 14

Zuschauer: 5774

Eisbären Berlin - Iserlohn Roosters 3 : 1 (2:0 0:0 1:1)

Auch gegen die Iserlohn Roosters gab sich der Tabellenführer aus Berlin

keine Blöße. Zwei Treffer von Beaufait brachten die Eisbären schon im ersten

Spielabschnitt auf die Siegesstraße. Für die Gäste markierte Neuzugang

Cipolla seinen zweiten Treffer an diesem Wochenende.

Tore: 1:0 (5:32) Beaufait (Felski, Persson); 2:0 (19:57) Beaufait

(Walker, Leask) 5-4; 3:0 (49:54) Fairchild (Corriveau, Roberts) 5-4; 3:1 (50:14)

Cipolla (King, Lipsett)

Schiedsrichter: Roland Aumüller

Strafminuten: Eisbären Berlin 37 - Iserlohn Roosters 22

Zuschauer: 4695

Nürnberg Ice Tigers - DEG Metro Stars 4 : 0 (1:0 1:0 2:0)

Otto Sykora's scherzhafte Aussage "mit 14 Spielern sind wir noch

ungeschlagen" hatte auch gegen die vollzählig angereiste DEG weiter

Bestand. Gestützt auf einen erneut überragenden Frederic Chabot, der im

neunten Spiel seinen zweiten Shut-out feierte, gelang den Franken eine

beeindruckende Leistung vor heimischer Kulisse. Die Düsseldorfer hatten sich

die Aufgabe gegen die dezimierten Ice Tigers wohl zu einfach vorgestellt.

Tore: 1:0 (10:03) Guillet (Schinko, Jiranek); 2:0 (21:41) Aab (Anderson,

Sychra) 5-3; 3:0 (50:43) Aab (Savard); 4:0 (56:24) Sychra (Luongo, Rumrich)

Schiedsrichter: Axel Rademaker

Strafminuten: Nürnberg Ice Tigers 8 - DEG Metro Stars 20

Zuschauer: 6565

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