DEL: Derby-Klassiker in Köln – Fernduell um die Tabellenspitze

DEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in MannheimDEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in Mannheim
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Ab heute überträgt DEL-Fernsehpartner Premiere wieder jeden Donnerstag und Sonntag ein Top-Spiel aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) live und exklusiv. Beim ersten Donnerstagsspiel der Saison steht ein wahrer Derby-Klassiker auf dem Programm. Die Kölner Haie treffen heute in der insgesamt 160. Auflage auf den rheinischen Rivalen aus Düsseldorf. 81 Mal hieß der Sieger Köln, 67 Mal hatten die DEG Metro Stars das bessere Ende für sich und elf Mal trennte man sich unentschieden. Die DEL-Bilanz spricht mit 21 Siegen für Köln und 15 für Düsseldorf ebenfalls für die Haie. Auch zuletzt konnten die Domstädter beim Derby das bessere Ende für sich verbuchen. Die letzten sechs Begegnungen gingen an die Haie. Den letzten Pflichtspielerfolg gegen Köln feierte die DEG in der Saison 02/03 (2:1 in Düsseldorf). Auch das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison konnte der KEC für sich entscheiden (5:3).



Allerdings steht nun mit Butch Goring ein neuer Trainer hinter der Düsseldorfer Bande. Und Goring hat als Coach der Krefeld Pinguine in der Saison 02/03 bereits bewiesen, dass er weiß, wie man Köln schlagen kann. Damals holte Goring mit Krefeld in Köln die Deutsche Meisterschaft. Für den passenden Rahmen dieses rheinischen Duells werden wieder an die 18.500 Zuschauer in der Kölnarena sorgen.



Um einen Titel geht es heute Abend in Köln zwar nicht, allerdings um die Tabellenführung in der DEL. Nach der Niederlage gegen Berlin am letzten Dienstag hat Köln zunächst den Vorsprung auf die Verfolger aus Ingolstadt und Nürnberg eingebüßt. Der ERC liegt punktgleich (allerdings mit zwei Spielen mehr auf dem Konto) hinter Köln auf Rang 2. Auf dem dritten Tabellenplatz folgen mit 36 Punkten die Nürnberg Ice Tigers.



Die Ice Tigers haben sich nach zwei Niederlagen vor der Liga-Pause jetzt mit einem 5:2-Sieg in Kassel wieder zurückgemeldet. Am morgigen Freitag muss Nürnberg beim DEL-Rekordmeister Adler Mannheim antreten. Das erste Saisontreffen der aktuell torgefährlichsten Mannschaften der DEL (Mannheim 66 Tore, Nürnberg 68) endete mit einer knappen Niederlage für Nürnberg. Am Sonntag sind dann die Hamburg Freezers in der Arena Nürnberg zu Gast. Mannheim muss an diesem Tag zum Auswärtsspiel nach Iserlohn reisen. Premiere überträgt die Begegnung aus Iserlohn ab 14:20 Uhr live und exklusiv.



Den vermeintlich leichtesten Weg an die DEL-Tabellenspitze scheint an diesem Wochenende der ERC Ingolstadt zu haben. Das Team um die Paradereihe mit Sturm - McDonald – Oswald trifft am Freitag auf Tabellen-schlusslicht Kassel und am Sonntag auf die zwölftplazierten Grizzly Adams Wolfsburg. Zwei Tage zuvor ist Aufsteiger Wolfsburg beim Deutschen Meister Frankfurt Lions zu Gast. Kassels Gegner am Sonntag heißt Köln.



Die Augsburger Panther haben sich nach drei Siegen aus den letzten vier Spielen deutlich von den Play-Down-Rängen absetzen können. Mit 26 Punkten belegen die Panther zurzeit Platz 10 und liegen damit nur zwei Zähler hinter einem Play-off-Platz. Der Abstand zu den auf Rang 11 liegenden Iserlohn Roosters beträgt beruhigende neun Punkte. Am morgigen Freitag steht für Augsburg das Auswärtsspiel in Hamburg auf dem Plan, und am Sonntag empfängt das Team von Trainer Benoit Laporte Vize-Meister Eisbären Berlin im Curt-Frenzel-Stadion.



Die Berliner scheinen die Deutschland-Cup-Pause gut überstanden zu haben. Beim Tabellenführer Köln behielten sie am Dienstag mit 2:1 die Oberhand, und brachten den Haien die erste Heimniederlage der Saison bei. „Wir haben heute mit viel Charakter gespielt. Im September hatte meine Mannschaft noch einige Probleme, aber wir werden immer besser und besser, “ kommentierte Trainer Pierre Pagé den Auswärtserfolg seiner Mannschaft. Ob die Formkurve der Hauptstädter weiterhin nach oben zeigt, muss sich am Freitag in der Partie gegen die Hannover Scorpions erneut beweisen. Die Scorpions ihrerseits warten nun schon seit vier Spielen auf einen Sieg. Zuletzt konnte Hannover im Derby gegen Wolfsburg drei Punkte holen. Trotz der vermeintlich besseren Ausgangslage der Eisbären warnt Pagé vor dem Gegner: „Gegen Hannover ist morgen mentale Stärke gefragt. Die Scorpions stehen zwar unten drin, wollen da aber raus. Solche Spiele sind eine Frage der Motivation.“



Nach der Auswärtspartie in Berlin erwartet Hannover am Sonntag in der TUI Arena das Duell mit den Krefeld Pinguinen.

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