DEG: Von wichtigen und unwichtigen Dingen

DEG: Von wichtigen und unwichtigen DingenDEG: Von wichtigen und unwichtigen Dingen
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Zu frisch waren noch die Erinnerungen an die Ereignisse um Ex-DEG-Akteur Robert Dietrich sowie dessen neue Mannschaft Lokomotive Jaroslawl, die am Mittwoch bei einem Flugzeugabsturz in Russland ums Leben kamen. So liefen die METRO STARS geschlossen mit Trauerflor auf, das Schiedsrichtergespann um Daniel Piechaczek schloss sich dem an. Die gastgebenden Domstädter zollten den Verunglückten mit einer emotionalen Rede von Presse- und Stadionsprecher Phillipp Walter mit anschließender Schweigeminute Respekt.

Wenige Augenblick später fiel dann die erste Scheibe. Doch das Umschalten auf Eishockey fiel besonders in den Reihen der weißgekleideten Düsseldorfer besonders schwer. So waren es die Haie, die über weite Strecken das Spiel bestimmten und am Ende natürlich auch verdient mit 6:1 gewannen. Schon früh stellten sie die Weichen auf Sieg. John Tripp (9.) nutzte einen Abwehrfehler von Andy Roach und hatte nach dem Querpass von Philip Gogulla wenig Mühe Jean-Sebastien Aubin im DEG-Gehäuse zu überwinden. Die DEG konnte ihrerseits die Chancen im ersten, wie auch im zweiten Drittel mangels letzter Konsequenz nicht nutzen. Ganz anders dagegen die Haie, die mehr Glück hatten: Hauner (29.) schoss aus der Bandenecke aus spitzestem Winkel und fand eine nichtvorhandene Lücke in den nagelneuen Schonern von JS Aubin zum 2:0.

Das letzte Drittel steigerte den Unterhaltungswert dieses Spiels deutlich, vor allem aber für die Gastgeber. Bereits nach sechs Sekunden bediente Lüdemann nach Sprint vom Bully weg erneut Tripp, der nur noch einschob.
Ein Ausrutscher von Björn Krupp ermöglichte nur eine Minute später DEG-Torjäger Patrick Reimer eine ganz besondere Einladung: Der Mindelheimer konnte quasi vom Mitteldrittel alleine auf Haie-Keeper aus den Birken zulaufen und verwandelte eiskalt. Dem folgte ein ganz verhaltener Torjubel der DEG-Cracks, und das nicht nur aufgrund der drohenden Niederlage. Der Rest ist schnell erzählt: Die Kölner nutzen in der Folgezeit die schwächer werdende Abwehr der DEG, trafen durch Jaspers (49.), Classen (49.) und Weiss (59.) noch drei weitere Male, wobei es noch hätten mehr werden können. Am Ende stand jedoch ein ausgeglichenes Schussverhältnis von 28:28.

Cheftrainer Jeff Tomlinson fasste kurz und knapp zusammen: "Köln war sehr gut, sogar überragend. Wir hätten gerne so gespielt, wie sie es getan haben - hart und aggressiv. Trotz allem darf man das nicht überbewerten, wir können das viel besser."  

Bereits am Sonntag (16 Uhr) treten die Düsseldorfer zum letzten Vorbereitungsspiel bei den Krefeld Pinguinen an, bevor sie in einer Woche zum DEL-Auftakt nach Augsburg reisen. Wo es dann auch wieder um etwas Wichtigeres geht, als um Testspielsiege.


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