DEG und Roosters erzwingen Spiel 7Showdown am Dienstag in Hamburg und Ingolstadt

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Was für eine Spannung im Düsseldorfer ISS-Dome! "Hey, hier kommt Alex!" von der Düsseldorfer Punkband Die Toten Hosen dröhnte es aus den Boxen, als DEG-Angreifer Alexander Preibisch in der 54.Spielminute den Puck zum entscheidenden 4:3 in die Maschen von Hamburg Freezers Torhüter Sebastien Caron drosch. Der Siegtreffer einer Partie, die eigentlich schon nach dem zweiten Abschnitt beim Spielstand von 3:1 entschieden schien. Zu platt wirkten die Freezers, die nach Gegentoren von Shawn Belle (8.Spielminute) dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Samuel Klassen (25.) sowie den DEG-Toren von Daniel Fischbuch (26.) und Bernhard Ebner (30.) im Rückstand lagen.

Nach dem Anschluss von Adam Mitchell (52.) und dem Ausgleich von Druval Westcott nahm die Partie aber noch einmal reichlich an Fahrt auf - bis eben Preibisch zum entscheidenden Tor einnetzte.

Showdown am Dienstag - Spiel 7 bei den Hamburg Freezers. Ob mit Kapitän Christoph Schubert ist fraglich. Der musste in der 36.Spielminute wegen eines unkorrekten Körperangriffs mit einer 5+20 Strafe das Spiel verlassen.

Tore:

  • 1:0 Shawn Belle (08:27),
  • 1:1 Samuel Klassen (24:19),
  • 2:1 Daniel Fischbuch (25:44),
  • 3:1 Bernhard Ebner (29:25),
  • 3:2 Adam Mitchell (51:57),
  • 3:3 Druval Westcott (52:53),
  • 4:3 Alexander Preibisch (53:18).


Zuschauer: 10.178

Iserlohn Roosters - ERC Ingolstadt 6:2 (1:0, 4:1, 1:1) | Serie 3:3

Am Seilersee versetzten die Roosters ihren Kontrahenten schon in der Anfangsphase in eine Art Schockstarre: Es waren gerade mal 77 Sekunden gespielt, als Chad Bassen die furios aufspielenden Sauerländer mit 1:0 in Vorhand brachte. Während Iserlohn weiter frech angriff, beschränkte sich der Meister auf Schadensbegrenzung. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs wurden die Panther selbstbewusster, ohne jedoch wirkliche Gefahr auszustrahlen.

Für einen kurzen Lichtblick aus Sicht der Oberbayern sorgte Patrick Hager nach 32 Sekunden des zweiten Durchgangs, als ihm der kurzzeitige Ausgleich glückte. Doch dann entwickelte sich der Mittelabschnitt zu einem „schwarzen Durchgang“ für die Gäste. Innerhalb von knapp sieben Minuten rissen die Roosters ihren Kontrahenten aus allen Träumen und waren plötzlich mit 5:1 vorn.

Geradezu leid konnte einem dabei Marco Eisenhut zwischen den Ingolstädter Pfosten tun, der Timo Pielmeier nach dem 1:4-Rückstand abgelöst hatte: Direkt nach dem Anfangs-Bully zog Teubert von der Roten Linie ab und überwand den wie versteinert dastehenden, völlig überraschten ERC-Goalie.

„Wir spielen das jetzt sauber runter und sehen uns dann am Dienstag in Ingolstadt wieder“, gab Iserlohns Marko Friedrich vor dem Schlussabschnitt die Parole aus – und sein Team hielt sich dran. Zwar kamen die Gäste durch MacMurchy auf 5:2 heran, doch Iserlohn stellte vier Minuten vor dem Ende den alten Abstand wieder her.

Tore:

  • 1:0 Chad Bassen (01:17),
  • 1:1 Patrick Hager (20:32/PP1),
  • 2:1 Alexander Foster (25:54/PP1),
  • 3:1 Chris Connolly (30:44/SH1),
  • 4:1 Dylan Wruck (32:40/PP1),
  • 5:1 Colten Teubert (32:44),
  • 5:2 Ryan MacMurchy (47:33),
  • 6:2 Brody Dupont (55:47/PP1)


Zuschauer: 4.997