DEG und Haie erzwingen siebtes ViertelfinalspielEHC Red Bull München steht im Halbfinale

Jaedeon Descheneau war der Matchwinner der Düsseldorfer EG gegen die Augsburger Panther. (Foto: Angelo Bischoff)Jaedeon Descheneau war der Matchwinner der Düsseldorfer EG gegen die Augsburger Panther. (Foto: Angelo Bischoff)
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Düsseldorfer EG – Augsburger Panther 4:3 (0:2, 1:1, 2:0, 1:0) n.V.

Play-off-Stand: 3:3

Verlängerungen können in den Play-offs extrem lange dauern – oder auch verdammt kurz. 36 Sekunden waren rum, als sich Jaedon Descheneau vor dem Augsburger Tor behauptete, sich drehte, die Gegner Gegner sein ließ – und zum 4:3 für Düsseldorf traf. Dabei waren die Rot-Gelben schon beinahe auf dem Weg ins Reisebüro, um den Flieger in die Sonne zu buchen. 52 Sekunden vor Ende traf Kevin Marshall zum 3:3, als die Hausherren schon längst ohne Torhüter spielten. Vorher hatte Augsburg lange wie der sichere Sieger ausgesehen. Erst traf Matt Fraser in Überzahl, dann Drew LeBlanc in Unterzahl – und das nach nur gut sechs Minuten. Den Anschlusstreffer von Descheneau beantwortete Daniel Schmölz mit dem 3:1 der Panther. Alex Barta brachte seine Mannschaft mit dem Anschlusstreffer in der 50. Minute zurück ins Spiel. Bitter: Düsseldorfs Patrick Buzas verletzte sich bei einem Zweikampf. Heftiger erwischte es den Augsburger Christoph Ullmann, der nach einem Foul von John Henrion, der eine Spieldauerstrafe kassierte, lange auf dem Eis behandelt werden und mit einer Trage in die Kabine gebracht werden musste. Danach ging es ins Krankenhaus. Spiel sieben steigt am Sonntag um 16.30 Uhr in Augsburg.

Eisbären Berlin – EHC Red Bull München 3:4 (1:4, 2:0, 0:0)

Play-off-Stand: 2:4

Den Grundstein zum Erreichen der Runde der letzten Vier legte der Meister im ersten Drittel. Vor 14.200 Zuschauern brachte Maximilian Kastner die Gäste zunächst in Führung. James Sheppard glich zwar für Berlin aus, doch Mads Christensen, Michael Wolf und Justin Shugg erhöhten bis zur 18. Minute auf 4:1. Zudem parierte Münchens Torhüter Danny aus den Birken einen Penalty von Austin Ortega. Aufgeben kam für Berlin nicht in Frage. Marcel Noebels (30.) und Jamie MacQueen verkürzten bis zur 34. Minute auf 3:4. MacQueen hatte im letzten Drittel den Ausgleich auf dem Schläger, doch die roten Bullen ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 2:5 (0:3, 2:0, 0:2)

Play-off-Stand: 3:3

Am Sonntag um 14 Uhr geht es weiter – im alles entscheidenden Spiel in Köln. Dafür sorgte der KEC am Freitagabend. Dabei wurde Felix Schütz mit drei Toren zum Matchwinner für die Haie. Alexander Oblinger und zweimal Schütz sorgten für einen 3:0-Vorsprung nach 14 Minuten. Doch sicher ist in den Play-offs gar nichts. Die Panther wollten sich eine weitere Reise ins Rheinland sparen, verkürzten durch Benedikt Kohl und Brett Olson im zweiten Drittel auf 2:3. Schütz‘ dritter Treffer in der 55. Minute sorgte für entspannte Gesichter bei den Gästen. Jason Akeson legte noch den fünften Treffer nach.


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