DEG stürzt München – Berlin wieder ErsterDEL kompakt

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EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

Erster gegen Dritter – im Spitzenspiel sorgten die Rheinländer dafür, dass die Red Bulls die Tabellenführung wieder verloren. So konnten die Gästefans schon einmal Karneval feiern – was angesichts der Ungewissheit darüber, ob aufgrund einer Sturmwarnung der Rosenmontagszug stattfinden kann, wenigstens eine kleine Entschädigung für die Karnevalsjecken ist. Während hinten Mathias Niederberger dicht machte, brachten Drayson Bowman (11.) und Alexander Preibisch (39.) die DEG mit 2:0 in Führung. Zwar verkürzte München noch im zweiten Drittel durch Michael Wolf auf 1:2, mehr gelang den Gastgebern aber nicht mehr.

Tore: 0:1 (10:47) Drayson Bowman (Timothy Conboy, Robert Collins), 0:2 (38:50) Alexander Preibisch (Daniel Fischbuch, Kurt Davis), 1:2 (39:21) Michael Wolf (Frank Mauer, Mads Christensen). Strafen: München 12, Düsseldorf 12. Zuschauer: 5210.

Iserlohn Roosters – Straubing Tigers 3:2 (1:1, 2:0, 0:1)

Nach zuvor fünf sieglosen Spielen war dies ein ungemein wichtiger Sieg für die Roosters. Brooks Macek hatte es besonders eilig und traf schon nach 48 Sekunden für Iserlohn. Connor James glich für die Tigers aus, doch Mike York (30.) und Colten Teubert (35.) brachten die Sauerländer auf die Siegerstraße. Der Anschluss von Maury Edwards (60.) kam zu spät.

Tore: 1:0 (0:48) Brooks Macek (Luigi Caporusso, Jason Jaspers), 1:1 (13:26) Connor James (Austin Madaisky, Florian Ondruschka), 2:1 (29:30) Mike York (Brodie Dupont, Nicholas Petersen), 3:1 (34:34) Colten Teubert (Chad Bassen, Boris Blank), 3:2 (59:02) Maury Edwards (Blaine Down/5-4). Strafen: Iserlohn 16, Straubing 14. Zuschauer: 4967.

Adler Mannheim – Augsburger Panther 1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:1) n.P.

Erst als Ivan Ciernik die Gäste in Führung gebracht hatte (8.), wachte der Meister auf und riss das Spiel an sich. Die sich bietenden Chancen ließen die Adler allerdings aus – so gelang nur Ryan MacMurchy in der 27. Minute der Ausgleichstreffer. So ging die Partie ins Penaltyschießen, in dem nur Panther-Spieler Michael Iggulden erfolgreich war.

Tore: 0:1 (7:29) Ivan Ciernik (Matthew MacKay, Aleksander Polaczek), 1:1 (26:19) Ryan MacMurchy (Christoph Ullmann, Jochen Hecht), 1:2 (65:00) Michael Iggulden (entscheidender Penalty). Strafen: Mannheim 12, Augsburg 8. Zuschauer: 13.361.

Thomas Sabo Ice Tigers – Krefeld Pinguine 1:3 (0:1, 0:0, 1:2)

Ein Sechs-Punkte-Wochenende – solcherlei Dinge sind für die Krefeld Pinguine in der laufenden Saison alles andere als normal. Nach dem Sieg gegen Köln setzte sich der KEV auch in Nürnberg durch. Die Führung der Gäste durch Henrik Eriksson glich Brandon Segal zwar aus, doch erneut Eriksson und Daniel Pietta sorgten für den Erfolg der Seidenstädter

Tore: 0:1 (7:59) Henrik Eriksson (Herberts Vasiljevs, Martin Schymainski/5-4), 1:1 (47:47) Brandon Segal (Marco Pfleger, Matthew Murley), 1:2 (50:00) Henrik Eriksson (Daniel Pietta, Nicolas St. Pierre/5-4), 1:3 (58:40) Daniel Pietta (Herberts Vasiljevs, Christian Kretschmann/ENG). Strafen: Nürnberg 8, Krefeld 8. Zuschauer: 4847.

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 3:4 (2:0, 0:1, 1:2, 0:1) n.V.

Das sind zwei wichtige Punkte für den KEC im Kampf um die Play-offs – zumal die Panther, die dato mit Köln punktgleich waren, schon mit 2:0 vorne lagen und 93 Sekunden vor Schluss (!) noch einmal mit 3:2 in Führung gingen. Den ersten Vorsprung von Thomas Greilinger und Daniel Irmen glichen die Haie durch Daniel Syvret und Alexander Weiß aus. Als Tomas Kubalik kurz vor Schluss für Ingolstadt traf, sah alles nach einem Erfolg der Gastgeber aus. Doch mit einem sechsten Feldspieler gelang Köln in Person von Shawn Lalonde 33 Sekunden vor Schluss das 3:3. In der Verlängerung entschied Johannes Salmonsson die Partie für die Haie (62.).

Tore: 1:0 (14:48) Thomas Greilinger (Alexander Barta, Patrick McNeill/5-4), 2:0 (19:51) Daniel Irmen (Brandon Buck, Brian Lebler), 2:1 (23:00) Daniel Syvret (Patrick Hager, Shawn Lalonde/5-3), 2:2 (48:14) Alexander Weiß (Shawn Lalonde, Dragan Umicevic/5-4), 3:2 (58:27) Tomas Kubalik (Jared Ross, Brian Lebler), 3:3 (59:27) Shawn Lalonde (Philip Gogulla, Daniel Syvret/6-5), 3:4 (61:35) Johannes Salmonsson (Mirko Lüdemann, Torsten Ankert). Strafen: Ingolstadt 12, Köln 8. Zuschauer: 3919.

Eisbären Berlin – Hamburg Freezers 5:2 (3:2, 1:0, 1:0)

Mit einem Sieg über Hamburg sprangen die Eisbären wieder an die Tabellenspitze. Los ging es mit einem mitreißenden ersten Drittel. André Rankel (3.) und Henry Haase (10.) brachten die Berliner jeweils in Führung; Daniel Spang (4.) und Jerome Flaak (16.) glichen zweimal für die Freezers aus. Erst auf das 4:2 von Constantin Braun (19.) hatte Hamburg keine Antwort mehr. Das 4:2, das schon nach 35 Sekunden im zweiten Drittel fiel, brachte die Vorentscheidung. André Ranke stellte per Empty-Net-Goal (58.) den Endstand her.

Tore: 1:0 (2:11) André Rankel (Mark Olver, Travis James Mulock), 1:1 (3:02) Daniel Spang, 2:1 (9:22) Henry Haase (Florian Busch, Mark Bell), 2:2 (15:08) Jerome Flaake (Garrett Festerling, David Wolf), 3:2 (18:43) Constantin Braun (Jullian Talbot), 4:2 (20:35) Spencer Machacek (Henry Haase, Michael DuPont), 5:2 (57:38) André Rankel (Spencer Machacek). Strafen: Berlin 4, Hamburg 2. Zuschauer: 13.304.

Schwenninger Wild Wings – Grizzly Wolfsburg 1:3 (0:0, 0:1, 1:2)

Die Partie begann ausgeglichen, doch Mark Voakes brachte die Wolfsburger mit einem Unterzahltor nach 23 Minuten auf die Siegerstraße. Zu Beginn des Schlussabschnitts entschieden die Niedersachsen die Partie durch Sebastian Furchner und den starken Youngster Fabio Pfohl. In der 53. Minute gelang Markus Poukkula der einzige Schwenninger Treffer.

Tore: 0:1 (23:00) Mark Voakes (Gerrit Fauser/4-5), 0:2 (42:15) Sebastian Furchner (Tyson Mulock, Tyler Haskins/5-4), 0:3 (46:50) Fabio Pfohl (Sebastian Furchner, Timothy Hambly), 1:3 (52:14) Markus Poukkula (Matthew Pelech, Will Acton). Strafen: Schwenningen 10, Wolfsburg 12 + 10 (Tyler Haskins). Zuschauer: 2718.