DEG: Erster Schritt gemacht

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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Die DEG Metro Stars haben im Playoff-Viertelfinale den

ersten Schritt gemacht. Der Vizemeister besiegte in der Auflage der letzt

jährigen Serie unter den besten Acht die Hamburg Freezers mit 3:2 und holte sich

den ersten Sieg. „Das war ein großer Erfolg für unser Team“, freute sich

Matchwinner Jeff Panzer. „Aber wir benötigen drei weitere Siege, um das

Halbfinale zu erreichen. Jetzt fahren wir mit Selbstvertrauen am Sonntag nach

Hamburg.“

Dabei merkte man den Hausherren im ersten Abschnitt die

fehlende Spielpraxis nach zwölf Tagen Pause sichtlich an. Zwar kämpften die

Metro Stars verbissen, doch richtige Möglichkeiten erspielte sich das Team

nicht. Die Gäste wirkten geistig frischer und gingen nicht unverdient in

Führung. Dabei profitierte Torschütze Greg Classen von einem Missgeschick von

Jamie Storr. Der Schlussmann ließ den Schuss über die Fanghand rutschen, die DEG

lag 0:1 in Rückstand.

Doch nach der ersten Pausen bissen sich die Düsseldorfer

in die Partie und kamen durch zwei Überzahltreffer von Klaus Kathan und Jeff

Panzer in Führung. Der frühere Nationalspieler überwand Boris Rousson mit einem

Schlagschuss von der blauen Linie, 72 Sekunden später traf der kleine Wirbelwind

nach einem Patzer des Keepers. Rousson hielt einen Stephens-Schuss nicht fest,

Panzer schaltete am Schnellsten und staubte ab. Doch die Freude währte nicht

lange, Freezers-Torjäger Francois Fortier gelang im Powerplay der

Ausgleich.

Doch Panzer hatte auch im letzten Abschnitt sein

Kämpferherz noch nicht verloren und sorgte mit seinem zweiten Treffer für Jubel

im ISS Dome. Doch die Freezers war noch lange nicht geschlagen, 62 Sekunden vor

der letzten Sirene versuchte Trainer Bill Stewart alles, nahm in Überzahl

Rousson vom Eis, doch auch mit zwei Spielern mehr, glückte den Norddeutschen

nicht mehr der Ausgleich. „Das war ein intensiv mit kuriosen Toren. Ich bin

glücklich über den Sieg. Wir fahren jetzt nach Hamburg und wollen einen weiteren

Sieg einfahren“, erklärte Don Jackson.