DEG entführt drei Punkte aus dem Sauerland

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Vor 4063 Zuschauern unterlagen die Iserlohn Roosters gegen die DEG Metro Stars in einem durchschnittlichen Westderby mit 3:4.

Spielerisch blieben beide Teams den Fans einiges schuldig. Denoch konnten beide Teams in dem phasenweise leidenschaftlich geführten Match kämpferisch vollkommen überzeugen.

In den Anfangsminuten agierten beide Teams zunächst aus einer starken Defesive heraus. Cipolla vergab in der achten Minute eine gute Gelegenheit zur Führung der Hausherren. Besser machte es in der zehnten Minute Higgins, der nach Zuspiel von Adams und Franz in Unterzahl (!) frei vor Jung im DEG Kasten auftauchte und in die rechte untere Torecke zur 1:0 Führung vollendete. Die Führung währte allerdings nicht lange. Nur 43 Sekunden später traf Kreutzer nach schöner Kombination zwischen Pellegrims und Tory zum verdienten 1:1 Ausgleich. Die Gäste wirkten zielstrebiger und zeigten ein gefälligeres Powerplay. Kein Wunder, dass die Gäste auch im Powerplay zum 1:2 erfolgreich waren. Als Cooper eine zwei plus zwei Minuten Strafe absaß und Cipolla wenig später ebenfalls auf die Sünderbank musste, war Tory per Schlagschuss in der 16. Minute zum 1:2 erfolgreich.


Im zweiten Drittel schien es besser für die Hausherren zu laufen. Schon nach 101 Sekunden war Goldmann ebenfalls per Schlagschuss und in Überzahl zur Stelle und traf zum 2:2 Ausgleich. Aber auch dieser Spielstand hielt nicht lange an. Sulzer stellte nur 99 Sekunden später, natürlich auch wieder in Überzahl, mit seinem Treffer zum 2:3 den alten Abstand wieder her. Große Aufregung wenig später auch im Publikum. Obwohl er die Scheibe gar nicht mehr erreichen konnte, streckte DEG Stürmer Daniel Kreutzer Iserlohns James Black an der Bande mit einem Ellebogencheck gegen den Kopf nieder. Für dieses üble Foul wurde vom Schiedsrichtergespann völlig unverständlicherweise keine Strafe ausgesprochen. Der Unmut der Zuschauer entlud sich in einem gellenden Pfeifkonzert gegen den Sünder und Hauptschiedsrichter Schütz. Die Roosters taten sich im weiteren Spielverlauf schwer gegen die sehr gut "forcheckenden" Landeshauptstädter. Nur sehr mühsam kamen sie aus dem eigenen Drittel heraus. Torchancen konnten auch trotz mehrmaliger Überzahl im zweiten Abschnitt nur sehr schwer herausgespielt werden. Wenn die Roosters mal gefährlich vor dem DEG Tor auftauchten, dann rettete der eigentlich keineswegs sicher wirkende Jung den knappen Vorsprung.



Ein ähnliches Bild, wie im zweiten Drittel bot sich den Zuschauern auch im Schlussdurchgang. Düsseldorf hatte mehr vom Spiel, baute schneller auf und machte es den Roosters durch sein frühes attackieren sehr schwer. Als Mikesch in der 47. Minute zum 2:4 traf, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Nach dem Treffer legte das heimische Publikum einige "Gedenkminuten" ein. Das Rooster-Team gab aber keineswegs auf und kämpfte sich wieder heran. Als Vikingstad für die DEG zwei Strafminuten kassierte war Bartolone nur 29 Sekunden später zur Stelle und traf zum 3:4. Plötzlich war auch wieder die Kulisse da und feuerte die Sauerländer frenetisch an. Fast hätte es auch zum happy End gereicht, denn erneut Vikingstad musste 135 Sekunden vor dem Ende der Partie auf die Sünderbank. Die Roosters versuchten alles, nahmen nach einer Auszeit Keeper Fountain zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und drückten auf das Tor von Jung. Den für die Fans erlösenden Ausgleich hatten Adams und Black auf dem Schläger, aber beide vergaben knapp. Am Ende siegte die DEG mit 3:4 und nahm unter dem Strich drei verdiente Punkte aus dem Sauerland mit. Das zurückliegende Wochenende war das erste Spielwochenende unter dem neuen Trainer Doug Mason ohne jeglichen Punktgewinn für die Roosters. Durch die "Nullrunde" rutschten die Sauerländer auf Rang zwölf ab. Die Iserlohn Roosters werden nun vier freie Tage zur Regeneration nutzen, um sich dann während der Deutschland Cup Pause auf die kommenden schweren Aufgaben zu Hause gegen Köln und in Nürnberg vorzubereiten. (MK)


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