DEG: "Die Jungs kommen langsam in Schwung"

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Die DEG bleibt derzeit die Mannschaft der Stunde in der DEL.

Das Team von Trainer Don Jackson holte sich im 172. Derby bei den Kölner Haien

den siebten Sieg im achten Spiel und arbeitete sich zunächst auf Rang fünf vor.

Vor 16.866 Fans in der nicht ausverkauften Kölnarena waren die Metro Stars die

bessere Mannschaft und holten sich verdient den 76. Erfolg gegen den

Erzrivalen. „Die Jungs kommen langsam in Schwung und haben endlich die

Siegesserie begonnen, die wir gebraucht haben. Wir waren die bessere

Mannschaft“, freute sich Manager Lance Nethery, der erst am Mittwoch aus Kanada

zurückgekehrt war.

Schon im ersten Durchgang waren die Gäste besser, kassierten

aber in doppelter Unterzahl durch Mats Trygg Hammer von der blauen Linie das

0:1. „Da war sehr ärgerlich. Bis dahin haben wir kompakt und souverän

gespielt“, meinte Craig Johnson. Der Stürmer meldete sich trotz seiner

Kehlkopfprellung fit und biss sich über die 60 Minuten durch. „Ich hatte zwar

ein paar Probleme, aber ich habe mich durchgebissen. Und es hat sich gelohnt“,

strahlte der US-Boy.

Das lag an zwei Faktoren. Zum einen hatte Torwart Jamie

Storr einen starken Tag erwischt, rettete die DEG vor einem möglichen

1:2-Rückstand, zudem funktionierte das Überzahlspiel besser. Nach dem Ausgleich

von Charlie Stephens, der bei 5:4-Überzahl von einem Fehler des Kölner

Schlussmanns Adam Hauser profitierte, bewiesen die Düsseldorfer ihre Klasse.

Nur 146 Sekunden später brachte Klaus Kathan in Überzahl nach Pass von Tore

Vikingstad die DEG in Führung.

Im letzten Abschnitt machten die Düsseldorfer dann innerhalb

von nur zwei Minuten alles klar. Thomas Jörg mit seinem ersten Saisontor und

dem dritten DEG-Powerplaytreffer des Abends sorgte für das 3:1, Collins gelang

der endgültige Kölner K.o. Der Anschluss von Dave McLlwain 58 Sekunden vor dem

Ende kam für Köln viel zu spät. „Wir haben sehr konzentriert gespielt und

verdient gewonnen. Wir bleiben der Kölner Albtraum“, freute sich Kapitän Daniel

Kreutzer nach dem Coup. „Wir haben sehr hohe Qualität in der Mannschaft und die

spielen wir in den letzen Wochen aus. Wir sind sehr froh über die drei Punkte.“

 

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