DEG-Coach Kreis: Lob für Schiri Looker

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Ungefragt äußern sich Trainer über Schiedsrichter eigentlich

nur, wenn sie ihrem Zorn über vermeintliche oder tatsächliche Fehlleistungen

der Referees Luft machen möchte. Harold Kreis (49), deutscher

Ex-Nationalspieler (180 Länderspiele), in der vergangenen Saison Schweizer

Meister mit den ZSC Lions aus Zürich und seit Beginn dieser Saison an der Bande

der DEG Metro Stars, ist da aus anderem Holz geschnitzt.

„Das erste Drittel war von Strafzeiten geprägt“,

kommentierte der Deutsch-Kanadier die 3:6-Niederlage seiner DEG bei den Hamburg

Freezers.  In der Tat: Acht der insgesamt 12 Zwei-Minuten-Strafen( sechs

für jedes Team) hagelte es in den ersten 20 Minuten. Kreis weiter: „Danach

hatten sich beide Mannschaften auf die Linie des Referees eingestellt und das

Spiel beruhigte sich“.

„Das ist aber kein Vorwurf an Rick Looker“, fuhr Kreis fort,

„Looker hat so gepfiffen, wie die Regeln es verlangen. Wenn zum Beispiel der

Stock parallel zum Eis am Körper des Gegenspielers liegt, dann ist das eben

Haken.  Vor zwei Jahren hat man festgelegt, dass so etwas konsequent

gepfiffen werden soll. Und nichts anderes tut Looker“. Und dann unterstrich der

DEG-Coach noch einmal: „Es ist völlig okay wie Looker pfeift. Es ist an den

Spielern, sich darauf einzustellen.“ (jay)