DEG beendet Augsburger Heimserie

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Fast 5600 Fans, ein großer Teil davon mit rot-weißen Mützen ausstaffiert, mussten miterleben, wie die Augsburger Panther ihren Nimbus der Unbesiegbarkeit im eigenen Stadion gegen die Metro Stars aus Düsseldorf einbüßten, denn der Nikolaus hatte bereits am Vorabend eine bittere Niederlage in seinem Sack. Von der sonst üblichen Anfangsoffensive der Panther war an diesem Abend nicht viel zu sehen, auch mit einem Mann mehr reichte es in den ersten Minuten nicht zu einer Torchance. Doch auch die Metro Stars stellten sich nicht viel besser an. Die Abwehrreihen auf beiden Seiten standen sicher und so neutralisierten sich beide Teams weitgehend. In der 11. Minute hatte Trond Magnusson nach einem Fehler von Shawn Carter die bis dahin beste Chance, scheiterte aber allein vor dem Augsburger Tor. Als allerdings der schwache Schiedsrichter Martin Reichert gleich zwei Panther auf die Strafbank schickte, gelang der DEG die Führung durch Pat Mikesch. Die Hausherren, die übrigens zum ersten Mal in dieser Saison auf ihren kompletten Kader zurückgreifen konnten, taten sich in der Folge ziemlich schwer, überhaupt ins gegnerische Drittel zu kommen - von echten Torchancen ganz zu schweigen. Die Gäste waren zu diesem Zeitpunkt eindeutig überlegen. Im zweiten Drittel wurde die Begegnung, durch die indiskutable Leistung des Unparteiischen und seiner Assistenten angeheizt, um einiges härter, dafür häuften sich die Möglichkeiten auf beiden Seiten und die Panther kamen nun etwas besser ins Spiel, ohne jedoch wirklich überzeugen zu können. Andrej Trefilov im Gehäuse der Düsseldorfer bewahrte seine Mannschaft zunächst vor dem mittlerweile durchaus verdienten Ausgleich, in der 35. Minute war es dann doch soweit: der junge Christopher Oravec verwandelte ein Zuspiel von Rick Girard eiskalt. In den folgenden Minuten hatten die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite, denn DEG-Topscorer Daniel Kreutzer scheiterte völlig unbedrängt, kurz darauf kratzte Francois Fortier die Scheibe gerade noch hinter Eriksson von der Linie. Eine Unaufmerksamkeit der Panther-Abwehr brachte die DEG dann erneut in Front: Tore Vikingstad ließ sich Gelegenheit nicht entgehen. Eigentlich hätte sich im Schlussabschnitt einfach ein spannendes Eishockeyspiel entwickeln können, doch sorgte erneut der überforderte Mann mit dem gestreiften Trikot für Verdruss. Seine umstrittenen Strafen gegen Augsburg kommentierten die Fans mit einem Hagel von Gegenständen auf das Eis, so dass es mehrfach zu längeren Unterbrechungen kam. Aus ihrer neuerlichen doppelten Überzahl konnten die Düsseldorfer zwar direkt kein Kapital schlagen, doch unmittelbar danach fiel dann die Vorentscheidung zum 1:3 durch Magnussen. Die Augsburger versuchten zwar noch die Partie zu drehen, aber der Frust war deutlich zu spüren und es gelang nichts Zählbares mehr. Auch wenn dem Referee ein Anteil an der ersten „richtigen“ Heimniederlage gebührt, letztendlich konnten die Panther einfach nicht an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Entsprechend entschuldigte sich Trainer Benoit Laporte für die Vorstellung seines Teams und bemängelte das mannschaftliche Zusammenspiel. (mor)

Tore:

0:1 (11:27) Mikesch ( Tory ; Kreutzer ) 5:3

1:1 (34:09) Oravec ( Girard ; Kofler )

1:2 (37:43) Vikingstad ( Ulrich )

1:3 (51:48) Magnussen ( Kreutzer ; Mikesch )

Zuschauer: 5595

Schiedsrichter: Martin Reichert

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