DEB-Sperre für Florian Busch

Doping-Ärger: Entscheidung im Fall Busch vertagtDoping-Ärger: Entscheidung im Fall Busch vertagt
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Nun hat das Fehlverhalten von Florian Busch, der eine

Dopingprobe verweigerte, doch Konsequenzen. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA)

hat beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) Rechtsmittel gegen die bisherige

Strafe Buschs (5000 Euro, 56 Stunden gemeinnützige Arbeit), welche vom

zuständigen Gremium des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) ausgesprochen wurde, eingelegt.

Die WADA bleibt bei ihrem Grundsatz laut ihres Codes, den Spieler mindestens

für ein Jahr zu sperren.

Bei dem heutigen Gespräch zwischen dem DEB, der Nationalen-Anti-Doping-Agentur

(NADA) und dem DOSB wurde dieser Fakt nun auch vom DEB angenommen. Ein Urteil,

welches NADA und der DEB akzeptieren werden, soll nun das Schiedsgericht des DOSB

klären. Eine Sperre von Busch scheint also erst einmal im DEB-Bereich

unumgänglich zu sein.

Ob Busch weiter für die Deutsche Eishockeyliga (DEL)

spielberechtigt ist, bleibt noch offen. Nach Informationen des DEB soll der

zwischen dem Bundesverband und dem „Wirtschaftsunternehmen“ DEL geschlossene

Kooperationsvertrag nicht ausreichen, um den Stürmer vom Meister Eisbären Berlin auch in der deutschen

Eliteliga zu sperren. (ovk)

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