Das erste Wochenende: Niederrhein oben und Rheinland untenDEL kompakt

Nick Palmieri erzielt das erste von insgesamt fünf Münchner Powerplay-Toren gegen Düsseldorf. (Foto: Angelo Bischoff - www.fotopuls.com)Nick Palmieri erzielt das erste von insgesamt fünf Münchner Powerplay-Toren gegen Düsseldorf. (Foto: Angelo Bischoff - www.fotopuls.com)
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Schwenninger Wild Wings – Krefeld Pinguine 1:4 (0:2, 0:2, 1:0)

Nach der guten Leistung in Mannheim musste der DEL-Rückkehrer aus Schwenningen eine klare Niederlage einstecken. Schon nach 77 Sekunden brachte Boris Blank die Krefelder in Führung. 40 Sekunden vor der Pause erhöhte Sinan Akdag auf 2:0. Daniel Pietta (24.) und Roland Verwey (31.) nutzten jeweils ein Powerplay im Mittelabschnitt, um mit dem 4:0 die Partie zu entscheiden. Für Schwenningen war lediglich Stephan Wilhelm in der 50. Minute erfolgreich. Zuschauer: 5020.

Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 7:5 (3:4, 2:0, 2:1)

In einem torreichen Spiel rangen die Berliner die Iserlohner nieder. Im ersten Drittel hatte die Partie schon etwas von „Dorfteichhockey“. Die Sauerländer waren in dieser Rubrik nach zwanzig Minuten einen vorn. Nichts für Taktikfeinschmecker, schon gar nicht für Trainer. Nach sieben Treffern im ersten war das zweite Drittel beinahe langweilig. Nur zwei Tore! Beide für Berlin, die daher mit einer knappen Führung in die zweite Pause gehen konnten. Dem 6:4 der Gastgeber folgte der Iserlohner Anschluss, ehe Laurin Braun mit einem Treffer ins leere Netz alles klarmachte. Tore: Berlin: Darin Olver, Jens Baxmann, André Rankel, Daniel Weiß, Julian Talbot, Florian Busch, Laurin Braun; Iserlohn: Lasse Kopitz, Brent Raedecke, Michael Wolf, Dusan Frosch, Collin Danielsmeier. Zuschauer: 13.100.

Kölner Haie – Ader Mannheim 4:3 (1:2, 1:1, 1:0, 1:0) n.P.

Alexander Weiß war der Matchwinner für den KEC: Zwei Tore in der regulären Spielzeit und der entscheidende Penalty gehen auf sein Konto. In der vierten Minute brachte er die Haie in Führung, doch die Adler schlugen doppelt zurück. Martin Buchwieser (10.) und Mirko Höfflin 45 Sekunden vor der Pause drehten die Partie zunächst. Nathan Robinson (29.) glich zwar aus, doch Buchwiesers zweiter Treffer bedeutete die erneute Gästeführung. Weiß glich in der 52. Minute aus. Im Penaltyschießen trafen Robinson für Köln und Yanick Lehoux für Mannheim, ehe Weiß den zweiten Punkt für Köln sicherstellte. Zuschauer: 10.654.

Grizzly Adams Wolfsburg – ERC Ingolstadt 3:4 (0:0, 0:1, 3:2, 0:1) n.V.

Ein kurioser Spielverlauf, denn gleich beiden Teams gelang ein Last-Minute-Treffer. Travis Turnbull (36., 43., jeweils Überzahl) legte das 2:0 für die Panther vor, ehe Wolfsburg zurückkam: Marco Rosa per Penalty (45.), Jeff Likens (52.) und Benedikt Kohl nur 77 Sekunden vor Schluss drehten die Partie zum 3:2 für Wolfsburg. Doch das Spiel war damit nicht beendet: John Laliberte traf 23 Sekunden vor Ende zum Ausgleich, als Ingolstadt den Torhüter rausgenommen hatte. In der Verlängerung nutzte Michael Periard eine Überzahlsituation zum Siegtreffer der Gäste. Zuschauer: 2212.

Thomas Sabo Ice Tigers – Hamburg Freezers 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)

Auch die Nürnberger kamen erst kurz vor Ende zum Siegtreffer. Marco Pfleger brachte die Ice Tigers in der 26. Minute in Führung, doch dreieinhalb Minuten später glich Hamburg durch Jerome Flaake aus. In der 58. Minute sorgte Patrick Reimer dann aber doch noch für den Sieg. Mit Spielende gerieten die beiden Teams aneinander, die Unparteiischen kamen aber ohne große Strafen aus. Zuschauer: 4032.

Augsburger Panther – Straubing Tigers 5:3 (2:2, 1:1, 2:0)

Mit 2:0 und 3:2 lag Straubing vorne – doch am Ende setzten sich die Augsburger durch. Tobias Wörle (6.) und René Röthke (9., Überzahl) trafen für Straubing, doch noch vor der ersten Pause glichen Stephen Werner (15.) und Andy Reiss (17.) jeweils im Powerplay aus. Blaine Down nutzte eine doppelte Überzahl zum erneuten Straubinger Vorsprung in der 32. Minute aus, doch danach trafen nur noch die Panther: Ivan Ciernik (39.), Ryan Bayda (49., Überzahl) und T.J. Trevelyan (58., doppelte Überzahl) machten den Sack zu. Zuschauer: 5993.

Düsseldorfer EG – EHC Red Bull München 0:6 (0:4, 0:1, 0:1)

Der zweite Spieltag – und die zweite große Strafe gegen die DEG. Und das hatte ganz direkte Konsequenzen: Nachdem Colin Long fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks kassiert hatte, langte München dreimal zu. Einmal davon gar in 5:3-Überzahl, weil Bernhard Ebner in diesen fünf Minute eine Zwei-Minuten-Strafen bekam. Am Ende erzielte München sogar fünf der sechs Tore in Überzahl. Die Torschützen waren Nick Palmieri, Matt Smaby, Darren Haydar, John DiSalvatore, Ulrich Maurer (er bei fünf gegen fünf) und Toni Ritter. Zuschauer: 4166.

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