Das erste Eis

Das erste EisDas erste Eis
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Um 18:17 Uhr war es so weit. Als erste Crack betrat Markus Schmidt das Eis der Duisburger Scania-Arena und löste den ersten Applaus der rund 200 Fans aus, die sich das Auftakttraining des EV Duisburg nicht entgehen lassen wollten. Während Levente Szuper noch auf seine neue Ausrüstung warten muss – unter anderem fehlten bei seiner neuen Hose noch die Protektoren – konnten sich Patrick Ehelechner und Mirco Theurer schon einmal mit den neuen – kleineren – Beinschienen vertraut machen.

„Das fällt vor allem beim Patrick auf”, weil er so groß ist”, sagte Co- und Torwarttrainer Karel Lang. „Stimmt. Bei mir wirkt das etwas kompakter”, lachte Theurer. „Durch die kleinere Ausrüstung fallen bestimmt mehr Tore”, sagte der Nachwuchskeeper. Und auch Ehelechner erwartet eine Umstellung: „Wir müssen einen noch besseren Winkel spielen, weiter herauskommen als früher. Da, wo es zuletzt noch so gerade gereicht hat, schlägt der Puck jetzt ein.” Karel Lang, der frühere „Hexer” aus Krefeld, nahm es wie immer – mit einem ruhigen Lächeln. „In einem Monat”, sagte er, „spüren die Jungs kaum noch einen Unterschied.

Einen guten Eindruck beim „ersten Eis“ der neuen Saison hinterließen die slowakischen Neuzugänge Martin Bartek und Stanislav Gron sowie der Schwede Johan Forsander, die eine Trainingsreihe bildeten. „Auch Calle Bergström ist gut drauf. Sein Schuss ist genauso hart wie der von Toni Bader“, war EVD-Trainer Didi Hegen mit dem ersten Auftritt seiner Jungs in der noch recht steifen Ausrüstung zufrieden.

Neben dem verletzten Christian Rohde fehlten noch Andrej Saposchnikow sowie die vier Probespieler aus Russland und Kasachstan. Die Fünf sollen aber nach Klärung aller Visumsformalitäten im Laufe der Woche eintreffen. (the / Foto: Karel Lang, Co-Trainer des EV Duisburg)