Das Eisbären-Trainer-ProblemUstorf und Bazany statt Tomlinson und Malette

Stefan Ustorf - Foto: STOCK4pressStefan Ustorf - Foto: STOCK4press
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Hartmut Nickel hätte seinen Rücktritt vom Trainerposten wohl noch mindestens zwei Wochen nach Hinten verschieben sollen. Denn die Eisbären hatten gestern ein Problem, ein Trainer-Problem. Mit Chefcoach Jeff Tomlinson, der wohl an einem Magen-Darm-Virus leidet, sowie seinem Assistenten Vince Malette, fielen zwei der drei Akteure hinter der Bande aus. Einzig Marian Bazany, bei den Eisbären für die Fitness zuständig, war von der Coaching-Staff fit. Kurzerhand musste Sportdirektor Stefan Ustorf, am Freitagmorgen gerade von einer Behandlung aus den USA zurückgekehrt, sein Debüt als Trainer geben. Trotz der 3:4 n.P. Niederlage vor 6200 Zuschauern in der Berliner o2-World fiel das Fazit von Ustorfs Spieler aber positiv aus:

„Es war ungewohnt, Stefan Ustorf statt Jeff Tomlinson als Trainer hinter der Bande zu haben. Aber jeder aus der Mannschaft wusste, was er zu machen hat. Stefan hat uns einiges gesagt was wir besser machen können. Es war kein Problem!“, sagte Laurin Braun, der Torschütze zum 2:3, nach dem Spiel.

„Schade, dass Jeff Tomlinson heute nicht da war, gute Besserung noch einmal auf diesem Weg. Ich hoffe, dass er schnell wieder da ist. Mit Stefan Ustorf war es heute gut, aber ich freue mich, wenn Jeff wieder da ist!“, so Berlins Stürmer André Rankel.

Im heutigen CHL-Auswärtsspiel gegen den HC Fribourg-Gotteron in der Schweiz werden aber wohl erneut Ustorf und Bazany als Trainer agieren. Hartmut Nickel, der nach seinem Rücktritt als Berater für die Eisbären fungiert, hat bestimmt den einen oder anderen Tipp aus der Ferne parat.

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1 : 2
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EHC Red Bull München München
- : -
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Adler Mannheim Mannheim
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