Daniel Tkaczuk ein Pinguin

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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Die Krefeld Pinguine haben den Kanadier Daniel Tkaczuk vom italienischen Meister Milano Vipers

verpflichtet. Der Stürmer, der am vergangenen Freitag 26 Jahre alt geworden ist, erhält bei den

Rheinländern einen Vertrag bis zum Ende der kommenden Spielzeit plus vereinsseitiger Option auf

eine weitere Saison. "Daniel Tkaczuk ist sowohl als Center wie auch als Außenstürmer einsetzbar. Er

verfügt über eine gute Technik und besitzt Torjägerqualitäten", charakterisiert Sportleiter Franz

Fritzmeier senior in der heutigen Pressemitteilung des Vereins den Neuzugang. In der Tat weist der

19-malige NHL-Spieler der Calgary Flames (vier Tore, sieben Vorlagen) eine beeindruckende Vita

auf. In der letzten Saison avancierte der in Toronto geboren Angreifer bei den Vipers zum

Topscorer. Inklusive Play-offs gelangen dem Linksschützen in 47 Spielen 80 Punkte (29 Tore, 51

Vorlagen). Damit ließ er sogar seine Teamgefährten Niklas Sundström (Montreal Canadiens/60

Punkte) und Craig Adams (Carolina Hurricanes/44), die wegen des NHL-Arbeitskampfes in “Bella

Italia” heuer ihre Pasta verdienten, weit hinter sich. Der 1,85 Meter große und 85 Kilogramm

schwere Stürmer feierte mit dem letztjährigen Triumph in Italien bereits den zweiten Titelgewinn

seiner Karriere. Erstmals durfte er in der Saison 2000/2001 mit den Saint Johns Flames (AHL) über

die Meisterschaft jubeln. Dort spielte er unter anderem gemeinsam mit Berlins Verteidiger Micki

DuPont und dem Ex-Kölner Star Marty Murray in einem Team. Tkaczuk wurde 1997 in der ersten

Runde an sechster Stelle von den Calgary Flames gezogen, sogar noch vor heutigen NHL-Größen

wie Sergej Samsonow, Marian Hossa oder Brendan Morrow. Seine erste Saison in Europa

absolvierte Tkaczuk in der Saison 2003/2004 beim finnischen Klub Lukko Rauma. "Daniel ist ein

großes Talent, dass sich auch in der DEL beweisen möchte. Wir bieten ihm die Gelegenheit dazu,

sein Können unter Beweis zu stellen. Solche hungrigen Spieler passen genau in unser sportliches

Konzept", erklärte Fritzmeier weiter.