Dabei sein ist alles? Huskies auch gegen Duisburg stark

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Dabei sein ist alles. Man sollte meinen,

das sei derzeit nicht nur das Motto vieler Olympioniken in Peking, sondern auch

die Devise der Kassel Huskies für die erste Saison in der DEL nach zwei Jahren

Abwesenheit. Man wolle in der ersten Liga nicht zu Kanonenfutter werden, sondern

einigermaßen gut mithalten können, hieß es bereits kurz nach dem Gewinn der

Meisterschaft.

Nach dem zweiten Sieg im zweiten

Testspiel sieht es nun so aus, als wären die Kasseler bereits in der höchsten

deutschen Spielklasse angekommen: Als wäre es eines der Zweitligaspiele der

vergangenen zwei Jahre, dominierten sie die Partie gegen die Füchse aus Duisburg

und ließen den Gästen keine Chance auf den Sieg.  

Wenig Abwehrleistung beider Teams sahen

die knapp 2600 Zuschauer zu Beginn des Spiels: Innerhalb von nur sieben Minuten

stand es nach zweimaliger Führung der Gäste 3:2 für die Kassel Huskies.

Seliwanow und Sup waren auf Seiten der Füchse erfolgreich; für die Huskies

trafen Neuzugang Wood, Boisvert und Burym. Die Gastgeber wirkten nicht nur in

dieser Phase des Spiels trotz des harten Trainingspensums deutlich dynamischer

und aggressiver als ihre Gegenspieler. Selbst die vierte Reihe wirbelte

gefährlich um Gäste-Keeper Kauhanen. Duisburg indes machte sich durch eine

Vielzahl unnötiger Strafzeiten selbst das Leben schwer. So markierte Auger kurz

vor der Pausensirene in Überzahl und nach schönem Zuspiel von Leavitt das

4:2.

Im zweiten Spielabschnitt begannen die

Füchse kurzzeitig offensiv, spätestens nach dem 5:2 durch Kraft war die

Entscheidung aber gefallen. Die Huskies machten weiter das Spiel und erhöhten

noch im selben Drittel durch Saggau und Heinrich auf 7:2.

In den letzten zwanzig Minuten passierte

nicht mehr viel, die Huskies bekamen lediglich die Gelegenheit sich häufiger in

Unterzahl zu beweisen. Doch auch diese Hürde nahmen sie ohne, dass die

Duisburger auch nur ansatzweise gefährlich werden konnten. 

Positiver noch als die Ergebnisse der

letzten zwei Spiele, in denen sich die Gegner deutlich schwächer als möglich

verkauft haben, fällt auf, dass die Huskies sich bereits gut eingefunden haben

und gerade die Neuzugänge der letzten Wochen das Team noch einmal um ein ganzes

Stück aufwerten konnten. Selbstverständlich fordert Co-Trainer Fabian Dahlem

dazu auf, die Leistungen in den Testspielen nicht zu überbewerten und natürlich

sind auch erst zwei Spiele gespielt. Die Huskies zeigen sich momentan aber

wesentlich stärker und selbstbewusster als gedacht, auch wenn man weiterhin

keine Wunderleistungen gegen die starken Teams der DEL erwarten

darf. 

Ob die Kassel Huskies tatsächlich schon

so stark in der DEL angekommen sind, wird sich allerdings schon am Sonntag

zeigen: Da treten die Mannen von Trainer Stéphane Richer nämlich bei den Adlern

in Mannheim an. Die SAP-Arena, so die Info aus Mannheim, ist bereits

ausverkauft. Wie auch immer die Partie also ausgeht, ein Fanfest zum Wiedersehen

in der DEL wird es in jedem Fall. 

Leona Malorny


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