Comeback der Eisbären in Iserlohn - Krefeld jetzt ZweiterDEL-Kompakt

Shut out beim Comeback nach seinem Rippenbruch: Eisbären-Torhüter Rob Zepp.
Foto © Ice-Hockey-Picture-24/US-Sports Shut out beim Comeback nach seinem Rippenbruch: Eisbären-Torhüter Rob Zepp. Foto © Ice-Hockey-Picture-24/US-Sports
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Adler Mannheim – Krefeld Pinguine 2:4 (1 :1, 1: 2, 0:1)

Sowohl die Adler Mannheim als auch die Krefeld Pinguine mussten im Topspiel des 43. Spieltags verletzungsbedingt auf einige Leistungsträger verzichten. Bei den Hausherren fehlten die Nationalspieler Christoph Ullmann und Matthias Plachta sowie Stürmerkollege Ken Magowan, während bei den Gäste Daniel Pietta, Martin Schymainski, Mark Voakes und Kyle Sonnnenburg nicht einsatzfähig waren. Den besseren Start in der gut gefüllten SAP Arena erwischten die Hausherren, die durch eine schöne Direktabnahme von Hospelt zunächst die Führung übernahmen. Auf der Gegenseite war es für die Krefelder Lettlands Olympionike Vasiljevs, der den Ausgleich erzielte und in seinem fünften Spiel nach langer Verletzungspause schon  seinen zweiten Treffer verbuchte. Wiederum Hoppelt war es vorbehalten, die Adler früh im Mitteldrittel in Front zu bringen, allerdings konnten Ex-Adler Methot und Meyers das Spiel für die Pinguine drehe, bevor es in den Schlussabschnitt ging. Die Adler warfen nun alles nach vorne, aber konnten fünf Minuten vor Ende eine Überzahl nicht ummünzen. Krefelds Ungar Istvan Sofron machte den Sack zu, als er in bester Kontermanier von Clark bedient wurde und Endrass beim 2:4 Endstand keine Chance ließ. Für die Adler steht am Sonntag die nächste große Herausforderung auf dem Programm. Die Zach-Truppe reist nach Augsburg zu den Panthern, die nach wie vor um die Qualifikation zur 1. Playoff-Runde kämpfen. Über 1.000 Fans begleiten das Team aus der Quadratestadt. Dann wird Felix Brückmann anstelle von Dennis Endras den Mannheimer Kasten hüten. Eine weitere Auswärtshürde haben die Pinguine bei den Grizzly Adams Wolfsburg zu bewältigen. 

Tore: 0:1 Kai Hospelt (13:20), 1:1 Herberts Vasiljevs (16:31), 2:1 Kai Hospelt (20:56), 2:2 Francois Methot (26:42), 2:3 Josh Meyers (35:33), 2:4 Istvan Sofron (57:42)
Zuschauer: 11.641

Iserlohn Roosters - Eisbären Berlin 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)

Comeback im Kampf um die Playoffs: Rekordmeister Eisbären Berlin kam im Sechs-Punkte-Duell um den Strich bei den Iserlohn Roosters zu einem letztlich klaren 3:0. Für die Sauerländer war es die erste punktlose Partie im zwölften Spiel. In ausverkaufter Halle und vor ca. 1.000 mitgereisten Eisbären-Fans verschafften sich die Berliner bereits im Startdurchgang Respekt und hatten die Partie sicher im Griff. Beinahe folgerichtig markierte Constantin Braun mit einem fulminanten Schlagschuss im Powerplay die verdiente Führung. Zwar kamen die Roosters im Mitteldrittel besser ins Spiel, doch hielt Rob Zepp bei seinem Comeback nicht nur sein Gehäuse rein, sondern schaffte auch den Shutout. Die Weichen endgültig auf Sieg stellte Mullock durch durch den zweiten Berliner Treffer.

Tore: 0:1 Constantin Braun (11:53/PP1), 0:2 Travis James Mulock (42:41), 0:3 André Rankel (58:50/EN)
Zuschauer: 4.997 (ausverkauft)

Straubing Tigers – Augsburger Panther 4:3 (0:1, 2:0, 1:2, 1:0 ) n.V.

Die Vorzeichen in dieser Partie am „Play-off-Strich“ waren klar: Für die Straubing Tigers zählte angesichts acht Punkten Rückstand auf den heutigen Gegner Augsburger Panther nur ein Sieg, um den Abstand auf die auf Platz zehn rangierenden Fuggerstädter verkürzen zu können. Tigers-Trainer Dan Ratushny brachte im proppevollen Eisstadion am Pulverturm vier Angriffsreihen aufs Eis. Zunächst ohne Erfolg, denn in dieser intensiv geführten Partie konnte Trevelyan die Augsburger in Überzahl in Front bringen. Nach dem Ausgleich von Germyn bedurfte es eine Weckrufes für die Tigers, die dann nach einer zünftigen Rauferei vom starken Röthke in Führung gebracht wurden. Es schien, als ob die Hausherren nach einem irregulären Schlittschuhtor durch Beech in Überzahl den Faden verlieren würden, denn im Schlussabschnitt drehten die Gäste die Partie durch zwei blitzsaubere Treffer von Bayda und Neuzugang Caporussu, der heute an allen Toren seines Teams beteiligt war. In der ansehnlichen Partie erzielte Stewart den Ausgleich für die Straubinger, die sich in der Overtime den Zusatzpunkt durch Sullivan sicherten und somit zwei wichtige Punkte im Kampf um die Teilnahme an den Playoffs gegen den bayrischen Rivalen verbuchen konnten. Für die Niederbayern steht am Sonntag der nächste Knaller auf dem Programm, wenn zum zweiten Heimspiel am Wochenende die Thomas Sabo Ice Tigers am Pulverturm gastieren. Dagegen empfangen die Augsburger Panther nicht nur die Adler Mannheim, sondern gleichzeitig auch 1.000 Gästefans aus der Kurpfalz, die ihre Mannschaft per Sonderzug-Fahrt unterstützen. Was auf ein ausverkauftes Curt-Frenzel-Stadion hoffen lässt.

Tore: 0:1 Trevelyan (18:01/PP1), 1:1 Germyn (25:40), 2:1 Röthke (31:55), 2:2 Bayda (42:25), 2:3 Caporusso (38:32), 3:3 Stewart (50:46), Sullivan (62:22)
Zuschauer: 4.834

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 7:4 (1:1, 3:1, 3:2)

Sturm-Quintett in zivil auf der Tribüne: Ohne die gesperrten Jean-Francois Boucher und Patrick Hager sowie die verletzten Tyler Bouck, Christoph Gawlik und John Laliberte empfingen die Ingolstädter Panther den Tabellenzweiten aus Köln, bei denen Star-Verteidiger Andreas Holmqvist nach wochenlanger Pause (Gehirnerschütterung) sein Comeback feierte. Für den ERCI startete die Partie nach Wunsch: Alex Oblinger fand die Lücke zur Führung. Kurz vor Ende des ersten Drittels glich Charlie Stephens aus. In doppelter Überzahl brachte Robert Sabolic seine Panther erneut in Front. Action dann im Mitteldrittel: Tim Conboy, Greg Claaßen, Sabolic trafen für den ERCI bei einem Gegentreffer von Philip Riefers. Die Messe gelesen? Nein. Zwar schoss Oblinger sein zweites Tor in der Partie, doch dann kamen die Haie in Form von Zugang Mika Hannula und Björn Krupp zurück. Es folgte eine enge Schlussphase, an deren Ende Travis Turnbull aufs leere Tor einen Schlussstrich unter das Match zog.

Tore: 1:0 Alexander Oblinger (3:20), 1:1 Charlie Stephens (18:09), 2:1 Robert Sabolic (21:20/PP2), 3:1 Tim Conboy (29:29/PP1), 4:1 Gerg Claaßen (34:34), 4:2 Philip Riefers (38:16), 5:2 Robert Sabolic (45:24/PP1), 6:2 Alexander Oblinger (46:56/PP1), 6:3 Mika Hannula (50:37), 6:4 Björn Krupp (56:58), 7:4 Travis Turnbull (59:39)
Zuschauer: 4.168

Thomas Sabo Ice Tigers – Düsseldorfer EG 8:0 (2:0, 5:0, 1:0)

Das Szenario sollte sich nicht wiederholen. Am 22. November 2013 hatten die Thomas Sabo Ice Tigers im Heimspiel gegen Düsseldorf 64 Mal auf das Tor von Stefan Ridderwall geschossen – und am Ende mit 1:2 verloren. Entsprechend gewarnt war man an der Noris vor der heutigen Partie mit den Rheinländern. So spielten die Franken auch: Innerhalb von 67 Sekunden im Startdrittel hatten Steven Reinrecht und Marco Pfleger eine 2:0-Führung herausgeschossen. Es ging auch danach weiter in Richtung DEG-Kasten, während die Gäste wie immer konterten. Nach dem ersten Wechsel wurde es ganz bitter für die Niederrheiner: Ehliz, Stastny und Pföderl (2) und Steven Rupprich erhöhten auf 7:0 für die Ice Tigers Den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie setzte Connor James.


Tore: 1:0 Steven Reinprecht (5:04), 2:0 Marco Pfleger (6:11), 3:0 Yasin Ehliz (27:28/PP1), 4:0 Yan Stastny (29:11), 5:0 Leonhard Pföderl (29:58), 6:0 Leonhard Pföderl (36:31), 7:0 Steven Rupprich (39:05), 8:0 Connor James (44:45)
Zuschauer: 5.125

Schwenninger Wild Wings – Grizzly Adams Wolfsburg 4:2 (0:2, 1:0, 3:0)

Endlich wieder ein Heimspiel: Nach fünf Auswärtspartien in Folge traten die Schwenninger Wild Wings erstmalig wieder in der heimischen Helios Arena an. Zu Gast die Grizzly Adams Wolfsburg. Wolfsburg? Da war doch was. Genau: Das erste Duell ging deutlich mit 8:1 an den Neuling. Diesmal allerdings lief es nicht so deutlich. Im Gegenteil. Im ersten Abschnitt jubelte nur der Gast: Brent Aubin und Norm Milley schossen eine Zwei-Tore-Führung heraus. Nach dem Wechsel erhöhten die Hausherren den Druck – und kamen durch Sean O‘ Connor zum Anschluss. Nach dem das zweite Drittel ohne Tore blieb, ging es im letzten Durchgang richtig zur Sache: Sascha Goc mit einem seiner harten Schlagschüsse in Überzahl schaffte den 2:2-Ausgleich. Nur kurz danach brachte Mark Lee die Wild Winsg erstmals in Front. Wolfsburg machte Druck, erspielte sich gute Chancen, doch der Treffer fiel auf der anderen Seite – Drei Sekunden vor dem Ende machte Dan Hacker mit einem Schuss ins leere Tor alles klar für die Hausherre.

Tore: 0:1 Brent Aubin (16:26/PP1), 0:2 Norm Milley (18:39), 1:2 Sean O‘ Connor (25:45), 2:2 Sascha Goc (50:50/PP1), 3:2 Mark Lee (51:58), 4:2 Dan Hacker (59:57/ENG)
Zuschauer: 3.562

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