Christoph Höhenleitner wird seine aktive Karriere beendenDienstältester Profi der Grizzlys Wolfsburg

Christoph Höhenleitner von den Grizzlys Wolfsburg wird seine Karriere beenden. (Foto: dpa/picture alliance)Christoph Höhenleitner von den Grizzlys Wolfsburg wird seine Karriere beenden. (Foto: dpa/picture alliance)
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Der gebürtige Dachauer wechselte zur Saison 2007-2008 aus Ingolstadt an die Aller. In seinen insgesamt 13 Spielzeiten holte „Höhi“, wie er von Mitspielern und Fans nur genannt wird, mit den Grizzlys den DEB-Pokal (2009) sowie drei Vizemeistertitel in der Deutschen Eishockey Liga.

Christoph Höhenleitner, der in Kürze sein 800. Spiel in der DEL bestreiten wird, wird den Grizzlys Wolfsburg aller Voraussicht nach erhalten bleiben und künftig einen Posten in der Nachwuchsabteilung der Young Grizzlys übernehmen.

„Meine Familie und ich haben uns über diesen Schritt viele Gedanken gemacht. Die Entscheidung ist mir zunächst nicht leichtgefallen. Mit Blick auf meine Gesundheit ist es jedoch der richtige. Ich habe in meiner Karriere vier Gehirnerschütterungen gehabt und auch in diesem Jahr eine Operation hinter mich gebracht. Nach den vielen Jahren merke ich schon, dass mein Körper mehr Auszeiten benötigt. Die Perspektive, weiterhin für unseren Club arbeiten zu können, reizt mich zudem sehr. Die Arbeit mit den Kindern im Nachwuchs macht mir genauso viel Spaß wie selbst auf dem Eis zu stehen und zu spielen“, betont Christoph Höhenleitner. 

„Als „Höhi“ 2007 zu uns kam, er war damals eine meiner ersten Verpflichtungen, konnte man noch nicht ahnen, dass daraus einmal dreizehn Jahre werden. Das sportliches Multitalent, denn auch mit der kleinen Filzkugel und mit dem Fußball kann er sehr gut umgehen, hat sich bei uns zu einem sehr wertvollen Spieler entwickelt und wurde im Laufe der Jahre auf fast allen Positionen eingesetzt. Er war nie ein großer Lautsprecher, aber ist ein sogenannter stiller Star, der sich immer sehr professionell verhalten hat und sich in seiner Karriere alles sehr hart erarbeiten musste. Ich persönlich schätze ihn sehr als Spieler und auch als Menschen, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt und auch für die Integration der neuen Spieler ein wesentlicher Faktor ist. Persönlich wünsche ich mir für Ihn, dass er gesund bleibt, die aktuelle Saison möglichst lange für ihn geht und freue mich sehr, dass sein Weg bei uns weitergeht und er seine Erfahrungen an unseren Nachwuchs weitergeben möchte“, so Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf. 

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