Chris Herperger wechselt in die Schweiz

Lesedauer: ca. 1 Minute

Die Krefeld Pinguine und Stürmer

Chris Herperger gehen ab sofort getrennte

Wege. Am Wochenende wurde der

ursprünglich noch über die kommende Saison

laufende Vertrag auf Wunsch des

Spielers in beiderseitigem Einvernehmen

aufgelöst. Der 32-jährige Kanadier,

der die Pinguine-Verantwortlichen am

vergangenen Mittwoch über seinen

Entschluss informierte, wechselt mit sofortiger Wirkung zum Schweizer

NLA-Klub Kloten Flyers, die sich bereits im Sommer intensiv um den Center

bemüht hatten. "Es haben sich in letzter Zeit einige persönliche Dinge

ergeben, die mich zu diesem Schritt veranlasst haben. Ich möchte mich an

dieser Stelle bei allen Fans bedanken, die meine Familie und mich in den

letzten drei Jahren bei den Krefeld Pinguinen unterstützt haben. Wir werden

Krefeld in bester Erinnerung behalten", erklärte Herperger.


Die

Krefeld Pinguine bedauern natürlich die Entscheidung des Spielers, wünschen

ihm bei seinem neuen Klub aber viel Erfolg. "Die Trennung von Chris Herperger

ist sportlich und menschlich ein herber Verlust für die Krefeld Pinguine.

Dennoch respektieren wir seine Entscheidung  und wollen ihm keine Steine in

den Weg legen. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die

Zukunft", erklärte Aufsichtsrat-Vorsitzender Wolfgang Schulz.


Bereits in

der Sommerpause hatte Herperger, der sein Team am Samstag verließ, trotz

laufenden Vertrages über einen Vereinswechsel, u.a. in Richtung Schweiz,

nachgedacht. Diese Tatsache wurde bereits damals bei der Zusammenstellung des

Kaders für die Saison 2006/2007 entsprechend berücksichtigt.


Die

Krefeld Pinguine, die von den Kloten Flyers eine Ablösesumme erhalten,

werden

sich nun intensiv um einen adäquaten Ersatz für Chris Herperger

bemühen, um

die Lücke im Sturm schnellstmöglich wieder schließen zu können.

"Wir wollen

aufgrund der neuen Situation natürlich noch einen Stürmer verpflichten",

erklärte der Sportliche Leiter Franz Fritzmeier senior. Allerdings sei das

aufgrund der momentanen Lage auf dem Spielermarkt nicht einfach. (Foto by City-Press)