Chris Connolly und „Die Besten im Westen!"Nach dem 7:1 der Iserlohn Roosters gegen die Kölner Haie

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Mr. Connolly, haben Sie mit so einem fulminanten Start ins Jahr 2015 gerechnet?

Nein! Uns war klar, dass die Kölner in den letzten Spielen einen extrem guten Lauf hatten. Wenn ich mich nicht täusche, hatten sie sechs Spiele hintereinander gewonnen und das gegen sehr hochkarätige Gegner. Gegen die Haie sind das immer so schöne Derbys auch wegen der Nähe. Wir wussten, dass wir von Anfang an voll bei der Sache sein mussten – und ich denke, wir haben einen guten Job gemacht.

Was und wer haben den Unterschied ausgemacht?

Da fangen wir mal direkt hinten an – Mathias Lange hat uns wieder einmal den Rücken freigehalten! Er zählt zweifelsohne zu den besten Torhütern der Liga. Wir sind mehr als glücklich ihn zwischen den Pfosten zu haben, denn das Spiel basiert auf einer guten Defensive und jeder kämpft für den anderen. Jeder spielt im Moment mit großem Selbstvertrauen und vertraut in das vorgegebene System – und daraus resultieren jetzt halt die Siege.

Was können Sie zu den Drittelergebnissen – 3:0 nach dem ersten und 6:1 nach dem zweiten Drittel sagen?

Eigentlich erwartet man nicht wirklich, dass man so gut in eine Drittel startet. Wir waren unwahrscheinlich froh, dass wir nach dem ersten Drittel mit drei Toren führten. Und diese fielen auch zu den richtigen Zeitpunkten. Wir wussten aber auch, dass diese scheinbar beruhigende Führung nichts zu bedeuten hat. Wir wollten unbedingt schnell nachlegen und das ist uns auch gelungen.

Kurz vor dem ersten Pausenpfiff kam es zu einer größeren „Rangelei“!

Ja, wir haben in der Drittelpause darüber gesprochen. Wir wollten uns auf unser Spiel konzentrieren und von der Strafbank wegbleiben. Dies ist uns dann auch in der restlichen Partie ganz gut gelungen.

Noch ein abschließendes Wort zum Tor zum 7:1 Endstand – Sie rutschen schon liegend über das Eis und schaffen es doch noch den Puck irgendwie über die Torlinie zu bugsieren! So ein Tor gelingt einem nur, wenn alles stimmt!

(lachend) Ja, ich/man erwartet eigentlich nicht unbedingt, dass solche Dinger reingehen, aber das Glück war in dieser Situation auf meiner Seite. Ich sah eine Möglichkeit, durch- und auf Tor zuzugehen. Ich kam ins Straucheln, fiel hin, sah aber noch die Gelegenheit, die schwarze Hartgummischeibe auf das Tor zu bringen. Manchmal gehen diese rein, ….! Ich hatte halt Glück!