Chernomaz wünscht sich Führungstreffer gegen Köln

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Die Frankfurt Lions haben gleich zwei Topgegner am Wochenende vor der Brust. Auch wenn der Blick auf die Tabelle vor allem beim ersten Gegner, den Kölner Haien, dies nicht vermuten lässt ist schon davon auszugehen, dass die Haie nicht so schlecht sind, wie ihr momentaner vorletzter Tabellenplatz. Am vergangenen Montag reagierten die Rheinländer und trennten sich nach sieben Niederlagen in Folge erwartungsgemäß von ihrem Trainer Mason und treten in Frankfurt erstmals unter der Leitung von Clayton Beddoes an. Diese Situation macht es für die Lions nicht einfacher. „Der Trainerwechsel ist aus unserer Sicht schon zu einem unglücklichen Zeitpunkt erfolgt“, ist sich Frankfurts Trainer Chernomaz sicher, dass die Haie befreiter im Kopf ins Spiel gehen werden. „Wichtig wird das erste Tor sein. Wenn wir es schießen, entsteht wieder Druck auf Kölner Seite. Das ist unser Ziel. Wir müssen auf jeden Fall hellwach von Beginn an sein“, fordert Chernomaz.

Für die Begegnung in Köln werden die Lions leicht veränderte Reihen auflaufen. Kavanagh wird zusammen mit Danner und Wright spielen. Der erfolgreichste Torschütze der Hessen, Langfeld, rückt an die Seite von Hahn und Gawlik. Der Paradesturm um Taylor, Young und Heerema bleibt unverändert. Wörle und Oppenheimer bilden mit einem Spieler der ersten Reihen den vierten Sturm. Nur zwei Tage nach dem Duell mit den Haien steht das erste Derby gegen die Adler Mannheim auf dem Spielplan. Ein wenig Brisanz erhält das Spiel, weil die Kurpfälzer bereits schon sehr weit in ihrer Kaderplanung für die kommende Saison vorangeschritten sind. Mit Schmidt (Iserlohn), Beardsmore (Kassel), Seidenberg (Ingolstadt) und Hedlund (Düsseldorf) sollen gleich vier Spieler bereits einen Vertrag in Mannheim unterschrieben haben, obwohl gerade einmal sechs Spiele absolviert sind. Die einen sagen, Glückwunsch zu dieser langfristigen und vorrausschauenden Kaderplanung, andere, nämlich die, die in die Röhre schauen, empfinden dieses frühe Vorgehen für übertrieben, zumal es das Gehaltsgefüge in die Höhe treiben wird, gerade bei Deutschen Spielern. An jungen Deutschen Spielern haben auch die Lions zwei Akteure (noch) auf ihrer Lohnliste, deren Vertrag allerdings ausläuft. Thomas Oppenheimer (Foto by City-Press) und Simon Danner. Während im Falle Oppenheimer schon über einen Wechsel nach Wolfsburg spekuliert wurde, dem die Lions energisch widersprachen, hat Manager Norris inzwischen bestätigt, dass er mit beiden Spielern gesprochen hat und sie gern langfristig an die Hessen binden möchte. Oppenheimer und Danner möchten aber gern noch abwarten.

„Wie man es macht ist es verkehrt. Lässt man, so wie Frankfurt, die jungen Deutschen viel spielen, werden sie weggekauft und verlassen den Klub. Lässt man sie nicht spielen, sind sie sauer und verlassen auch den Klub“, kommentierte Chernomaz das Gerangel über die jungen Deutschen Spieler. Chernomaz hofft aber, dass gerade die beiden Spieler Oppenheimer und Danner das in sie gesetzte Vertrauen dem Klub zurückgeben, dem richtig großen Geld trotzen und weiter für Frankfurt spielen werden. (Frank Meinhardt)        


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