Bye, bye Champions-League

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Dem ohne starke Partner und TV-Verträgen eher nur in Ansätzen anmutenden Konzept über einen Ligen-Spielbetrieb der besten europäischen Eishockeyklubs hatte die Deutsche Eishockey Liga (DEL) zwar noch zugestimmt, die Elite-Ligen aus Tschechien und Schweden lehnten dies aber rigoros ab. Den Einnahmen durch Heimspiele und einer geringen Antrittsprämie stehen wohl zu hohe Reisekosten entgegen, welche durch die teilnehmenden Klubs selbst aufgebracht werden müssen.

Bisher fand die Champions Hockey League (CHL) nur einmal statt. In der Premierensaison 2008/2009 konnte der ZSC Lions die CHL gewinnen. Die damals ausgeschütteten Prämien basierten vor Allem auf die Begünstigungen russischer Partner, welche aber ihr Engagement aufgrund der der Finanzkrise 2009 zurückzogen. So bekam damals in der Gruppenphase jedes Team 300.000 Euro, zusätzlich 50.000 Euro für jeden Sieg. Der Einzug ins Halbfinale wurde mit 200.000 Euro belohnt. Der Final-Sieger bekam 1.000.000 Euro, der unterlegene Finalist 500.000 Euro. Außerdem wurden die nationalen Ligen jedes Teilnehmers einmalig 300.000 Euro, die Nationalverbände 100.000 Euro begünstigt. Beträge, die wohl eine zu hohe Messlatte für den Neustart dieses Wettbewerbs darstellen - und letztendlich zum scheitern verurteilen!

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