Brodie Dupont wird ein RoosterStürmer wechselt von Hartford nach Iserlohn

Brodie Dupont wird ein RoosterBrodie Dupont wird ein Rooster
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Dupont ist am Morgen in Iserlohn gelandet und wird mit großer Wahrscheinlichkeit am Abend bereits im Match der Roosters gegen die Krefeld Pinguine zum Einsatz kommen. „Es war uns bei der Auswahl eines neuen Stürmers wichtig, einen Mann zu finden, der schon einmal in Europa gespielt hat, der charakterlich in unser Team passt und der sich in Europa weiter einen Namen machen möchte. Deshalb haben wir uns bewusst für Brodie entschieden, den einige unserer Spieler bereits in Nordamerika kennengelernt haben“, so Roosters-Manager Karsten Mende.

Der Kanadier stammt aus dem kleinen französisch sprechenden Ort St. Lazare im Bundesstaat Manitoba und begann seine Karriere in der Saison 2003/2004 beim Western Hockey League Team aus Calgary. Bei den Hitmen entwickelte sich Dupont in den kommenden Jahren nicht nur zum zweitbesten Scorer seines Teams sondern auch zum Assistenzkapitän. Schon 2005 wurde er von den New York Rangers in der dritten Runde gedraftet und unterzeichnete nach seiner Juniorenzeit einen Vertrag beim Team aus Manhattan, wurde aber nur einmal in den NHL-Kader berufen, verbrachte die meiste Zeit im Farmteam in Hartfort. Nach weiteren AHL-Stationen entschied sich Dupont in der vergangenen Saison für einen ersten Wechsel nach Europa, unterzeichnete beim italienischen Club aus Valpellice einen Vertrag, kehrte aber im Sommer nach Nordamerika zurück. Dort schloss er sich erneut dem Team aus Hartfort an, für das er bis zum Mittwochabend insgesamt 26 Mal aufs Eis ging.

Mit dem 1,86 Meter großen und 95 Kilo schweren Stürmer bekommen die Roosters noch ein wenig mehr Körperkraft ins Team. „Das ist ein Vorteil für uns, wichtig aber ist auch, dass er in der Lage ist, Leadership in unser Team zu bringen. Brodie ist bereit Verantwortung zu übernehmen“, so Trainer Jari Pasanen. Auch der Finne hebt aber noch einmal heraus, wie wichtig es ist, Unterstützung von einem charakterlich starken Spieler zu bekommen. „Unser Team lebt von der Kameradschaft, vom Engagement eines jeden Spielers!“

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