Brittig nimmt BVB zum VorbildDEL-Lizenz

Die DEG hofft auf die erneute DEL-Lizenz. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)Die DEG hofft auf die erneute DEL-Lizenz. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)
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Bis dahin gilt es, den kompletten Etat für die nächste Spielzeit als gedeckt vorzuweisen und dafür fehlen aktuell rund 2,3 Millionen Euro. „Die Situation ist schwierig, doch mein Optimismus ungebrochen. Es sind noch viele Gespräche zu führen, aber einige laufen gut“, sagte Manager Walter Köberle.

Von einem einzigen Großinvestor hält Trainer Christian Brittig nur bedingt etwas. „Wenn er lediglich Eigeninteressen verfolgt und uns Dinge vorschreiben will, dann hätten wir das gesamte Umfeld des Vereins ein Jahr lang belogen. Nein, er müsste schon den Weg unseres Konzeptes mitmachen. Es geht nicht um das kurzfristige Überleben, sondern um ein langfristiges Projekt.“

Dieses ist, jungen deutschen Spielern durch viel Eiszeit die Möglichkeit zur Reife zu geben und damit hat die DEG bereits jetzt Aufmerksamkeit erregt. „Ich habe schon mit einigen Talenten anderer Klubs gesprochen. Sie haben Interesse, nach Düsseldorf zu wechseln, weil sie hier bei uns einen Standortvorteil für ihre Entwicklung sehen. Doch den besitzen wir nur in der DEL und deshalb brauchen wir unbedingt die Lizenz für die höchste Spielklasse“, sagte Brittig und ergänzte: „Borussia Dortmund war doch 2005 finanziell auch schon fast am Ende und hat dann genau mit diesem Konzept in die Erfolgsspur zurück gefunden.“

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