„Brioux“-Show bezwingt AugsburgBerlin – Augsburg 5:1

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Wenn die beiden Kanadier dem Eisbären-Spiel auch unübersehbar ihren Stempel aufdrücken, können sie allein es freilich nicht richten. Sie sind nicht die Typen, die für sich allein zaubern. Gutes Beispiel dafür das 2:0 (13. Spielminute): Brière und Giroux überbrücken im schnellen Zusammenspiel die Mittel- und dringen über rechts ins die Angriffszone ein, in der Mitte hat sich Verteidiger Jens Baxmann freigelaufen, der prompt in Puckbesitz gebracht wird und sehenswert per Rückhandschuss vollendet. Der Torschütze: „Die Jungs treffen einfach viele gute Entscheidungen auf dem Eis. Am wichtigsten war aber, dass wir heute endlich über die vollen sechzig Minuten konstant gut gespielt haben. Vielleicht war das bisher unsere beste Saisonleistung.“

Nach halbjähriger Verletzungspause durfte bei den Berlinern endlich wieder Constantin Braun in der bis dato recht löchrigen Defensive ran. „Am Anfang“, so der Rückkehrer, „fühlte ich mich doch ein bisschen eingerostet. Mit der Zeit wurde es besser. Mein Ziel war, mein Spiel einfach zu halten und möglichst keine Fehler zu machen.“ Das konnte der 24-jährige Nationalverteidiger getrost als erreicht abhaken – Comeback gelungen.

Klar, dass der Fokus der Öffentlichkeit weiter auf die NHL-Stars gerichtet ist. Constantin Braun gab jedoch zutreffend zu bedenken: „Brière und Giroux sind wichtige Faktoren in unserem Spiel. Ich bin davon überzeugt, dass jeder einzelne von uns von ihnen profitiert. Aber wir können uns nicht darauf verlassen, dass sie hier sind und ihren Scorerpunkten ausruhen. Wenn sie wieder weg sind, müssen wir auch klarkommen.“ Gut, dass die Eisbären auch ohne Mitwirken von Brière und Giroux produktiv bleiben. Die Treffer eins und fünf gingen komplett auf die Kappe von Eisbären-Stammkräften: Matt Foy (11.) fälschte nach Vorarbeit der Mulock-Brüder zum 1:0 ab. Für Vincent Schlenkers Tor zum 5:0 (38.) legten Jens Baxmann und noch einmal Tyson Mulock auf.

Die Panther, immerhin als Tabellendritte in die Hauptstadt gereist, zeigten wenig Biss, konnten sich beim stark haltenden Patrick Ehelechner bedanken, dass ihr Rückstand zur ersten Pause nur zwei Tore betrug. Vor allem im Mittelabschnitt steckten die Augsburger in ernsten Schwierigkeiten. Dreimal musste sich Ehelechner schuldlos geschlagen geben: Claude Giroux (28.), André Rankel (30.) in Überzahl und, wie bereits erwähnt, Schlenker (38.) stellten das den Spielverlauf widerspiegelnde 5:0 her.

In einem Schulzeugnis hätte für die Panther maximal stehen dürfen: Der Schüler zeigte sich zeitweise bemüht.Erst in den letzten zwanzig Minuten konnte die Mannschaft von Chefcoach Larry Mitchell hin und wieder etwas Druck auf das von Rob Zepp wohlbehütete Eisbärentor ausüben. Mehr als der Ehrentreffer durch den erst 20-jährigen Maximilian Schäffler (51.) mochte den Gästen indessen nicht gelingen. „Wir haben vierzig Minuten zu viel Respekt gezeigt und dem Gegner zu viel Platz gelassen“, fand Mitchell entscheidende Gründe für die Niederlage seiner Panther.

Eisbären Berlin – Augsburger Panther 5:1 (2:0; 3:0; 0:1)

Tore: 1:0 (11.) Foy - Mulock, TJ/Mulock, Tyson; 2:0 (13.) Baxmann – Giroux/Brière; 3:0 (28.) Giroux – Brière/Rankel; 4:0 (30.) Rankel – Brière/Braun, C. PP2; 5:0 (38.) Schlenker – Mulock, Tyson/Baxmann; 5:1 (51.) Schäffler – Schnitzer/Draxinger PP;

Schiedsrichter: Brüggemann/Haupt

Strafen: 6/14

Zuschauer: 14.200 (ausverkauft)


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