Brent Aubin wechselt zu den Iserlohn RoostersVon Wolfsburg ins Sauerland

Jubel bei Brent Aubin und seinem Team: Die Grizzlys Wolfsburg stehen im Viertelfinale. (Foto: dpa/picture alliance)Jubel bei Brent Aubin und seinem Team: Die Grizzlys Wolfsburg stehen im Viertelfinale. (Foto: dpa/picture alliance)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Der 34-Jährige bringt eine geballte Portion Erfahrung mit ins Sauerland: Nachdem Aubin 2013 nach Wolfsburg wechselte, erreichten die Grizzlys fünf Jahre hintereinander das Halbfinale der DEL-Playoffs. 2016 und 2017 stand Aubin mit den Grizzlys sogar zweimal in der Finalserie, wo in beiden Fällen allerdings beim EHC Red Bull München Endstation war.

Der Sprung in den Profibereich gelang dem damals 22-Jährigen, als er in der Saison 06/07 für die Quebec Remparts in der QMJHL über 100 Punkte in einer Saison erzielte und gleichzeitig auch die ersten Erfahrungen für die Toronto Marlies in der AHL sammelte. Es folgten zwei weitere Spielzeiten und insgesamt über 100 AHL-Spiele für Toronto, ehe Aubin dann 2009 mit dem Wechsel zum EC Salzburg den Sprung nach Europa wagte.

Knapp 0,8 Punkte pro Spiel in der damaligen EBEL sorgten dafür, dass sich der EHC München 2012 die Dienste des Kanadiers sicherte, ehe es nach nur einer Saison weiter nach Wolfsburg ging.

So kommt der Stürmer mit der Empfehlung von insgesamt 399 Spielen und 285 Scorerpunkten in der höchsten deutschen Liga mit nach Iserlohn. Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Sauerländer, traut dem Neuzugang sowohl auf, als auch neben dem Eis eine tragende Rolle zu: „Wir wollen unser Scoring verbessern und da werden seine offensiven Qualitäten und seine Stärke im Powerplay uns weiterhelfen. Brent ist nicht der größte Spieler auf dem Eis, bringt aber die richtige Einstellung mit. Er ist ein positiver Typ, der auch in der Kabine eine Vorbildfunktion für unsere jungen Spieler einnehmen wird.“

Aubin selbst kennt die Eissporthalle am Seilersee nach acht Jahren in der DEL natürlich bestens. „Jedes Mal wenn ich in Iserlohn gespielt habe, war die Atmosphäre unglaublich – ich freue mich, nach acht Jahren, in denen ich hier zu Gast war, nun für das Heimteam auflaufen zu können. Die Gespräche mit Christian waren sehr positiv und ich habe auch nur Gutes über das Team und die Organisation gehört“, beschreibt der Stürmer die Beweggründe für seinen Wechsel.