Bremerhaven und Berlin stehen im ViertelfinaleDEL kompakt

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Fischtown Pinguins Bremerhaven – ERC Ingolstadt 6:5 (2:1, 2:2, 2:2)
Play-off-Endstand: 2:0

Die Gastgeber sind ohne Frage der Überraschungskandidat in diesen Play-offs. Im ersten Spiel gewann das Team von Trainer Thomas Popiesch dank einer starken Offensive mit 4:1 gegen den ERC Ingolstadt. Gerade für die Ingolstädter war die Heimniederlage ein herber Schlag. Dementsprechend motiviert gingen beide Mannschaften in die Partie. In der siebten Spielminute waren es die Gastgeber, die dank des Treffers von Mike Hoeffel in Führung gingen. Jack Combs ballerte von der rechten Seite drauf, kurz vor dem Goalie fälschte Hoeffel unhaltbar ab. Doch Ingolstadt zog in der 13. Spielminute durch den Treffer von Brandon Buck nach. Elf Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels gingen die Pinguins durch Jack Combs erneut in Führung. Fünf Minuten waren im zweiten Drittel gerade gespielt, da machte David Elsner den Ausgleich. Timo Pielmeier spielte nach einer Parade einen fantastischen Pass über die halbe Spielfläche. Elsner war frei und brachte die Scheibe ins Netz. Nur eine Minute später drehte der ERC Ingolstadt durch den Treffer von Petr Taticek die Partie. Doch die Bremerhavener gaben nicht auf. Die Scheibe ging bei einem Versuch von Bergmann über die Latte und fiel dann von der Bande genau auf den Schläger von Owens am linken Pfosten – 3:3. In derselben Minute traf dann auch noch Ross Mauermann zum 4:3. In der 41. Spielminute machte Brandon Buck den Ausgleich für die Gäste. Und nur zwei Minuten später, in der 43. Spielminute, netzte Jordan Owens zum 5:4 ein. Somit drehten die Pinguine erneut die Partie. In der 47. Spielminute dann der nächste Treffer für die Hausherren durch Jason Bast. Die Ingolstädter konterten erneut. Brian Salcido bekam die Scheibe nach einem Bullygewinn und probierte es ansatzlos von der Blauen – mit Erfolg. Nach 60 Minuten war das Spiel zu Ende. 6:5 hieß es am Ende für den Gastgeber. Für den DEL-Neuling geht es im Viertelfinale nun gegen München weiter.

Straubing Tigers – Eisbären Berlin 2:3 (2:1, 0:1, 0:0, 0:0, 0:1) n.V.
Play-off-Endstand: 0:2

Der DEL-Rekordmeister aus der Hauptstadt hat mit dem 3:1 Sieg in Spiel 1 vor zwei Tagen den Startschuss gegeben. Fünf Minuten waren im ersten Drittel gerade gespielt, da gingen die Straubing Tigers durch den Treffer von Sean Sullivan in Führung. Doch nur eine Minute später konterten die Gäste aus Berlin. Roach eigentlich mit einem gar nicht mal so druckvollen Schlenzer von der blauen Linie, doch wegen verdeckter Sicht schlug die Scheibe über der Fanghand von Matt Climie ein. In der zwölften Spielminute dann der nächste Treffer für die Tigers. Timmins fälschte einen Schuss vor dem Tor ab und ließ Petri Vehanen keine Chance. Somit gingen die Hausherren mit 2:1 in das zweite Drittel. In der 31. Spielminute dann der Ausgleich durch Spencer Machacek. Wie auch schon vor zwei Tagen gingen beide Mannschaften mit einem Unentschieden in den Schlussabschnitt. Beide Teams mit guten Chancen, doch ohne Tore. Straubing hatte speziell zum Ende hin mit Überzahl noch einmal die Möglichkeit, spät für die Entscheidung zu sorgen. Berlin hielt jedoch stand und rettete sich in die erste Verlängerung. Doch selbst nach gespielten 80 Minuten stand es im Stadion am Pulverturm immer noch 2:2. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und hatten gute Chancen, aber auch hervorragende Goalies. So ging es in die zweite und dritte Overtime. In der 104. Spielminute dann der entschiedene Treffer von Jamie MacQueen. Im Viertelfinale warten nun die Adler Mannheim auf die Eisbären Berlin.