Brand(t)herd: Die Hockeyweb-Vorschau auf den 36./37. DEL-Spieltag

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Mannheim marschiert wie erwartet souverän vorne weg, aber dahinter wird

es spannend: Ingolstadt, Köln und Düsseldorf liefern sich einen

Dreikampf um den zweiten Platz und am Freitag kommt es zum Showdown,

wenn Köln bei den Ingolstädtern antritt. Und da geht es um mehr als nur

drei Punkte, nämlich um Rache! Und auch für andere Klubs stehen einige

Wahrsager ins Haus.

Alle lieben M&M

Wir

erinnern uns: Am 28. November verlor Ingolstadt in Köln mit 10:0,

lieferte sich eine Massenkeilerei mit den Haien, die sogar die großen

deutschen Fernsehsender veranlasste, mal über Sport zu berichten. Der

Hauptkampf fand an jenem Abend zwischen Moritz Müller und Christoph

Melischko statt, die M&M ließen nichts aus. Die Ingolstädter

dürften die Schmach noch deutlich in Erinnerung haben und auf

Wiedergutmachung sinnen, das kann ein bemerkenswertes Spiel werden! So

ganz nebenbei geht es ja auch noch um den zweiten Tabellenplatz. Wer

möchte schon Dritter werden und womöglich im Viertelfinale gegen den

Titelverteidiger aus Berlin  antreten müssen?
Lachende

Dritte im Kampf um Platz 2 könnten die Düsseldorfer sein, sie spielen

in Krefeld und zuhause gegen Augsburg, befinden sich zudem im

Aufwärtstrend.

Löwen müssen brüllen

Für

die Frankfurt Lions wird das kommende Wochenende besonders wichtig. In

Hamburg können sie sich die nur einen Punkt zurück liegenden Freezers

vom Fell halten, gegen Iserlohn den Abstand zum 11. Platz vergrößern

und damit zumindest die Teilnahme an den Pre-Play-offs sichern. Doch

ausgerechnet jetzt nehmen die Lions ihr Tief, das Heimspiel zuletzt

gegen Augsburg war blamabel, auswärts reißen sie ohnehin nicht viel. Da

riecht es nach weiteren Rückschlägen zum ungünstigsten Zeitpunkt.

Holt der Meister weiter auf?

Berlin

hatte bisher eine durchwachsene Saison, beim Spengler Cup konnten die

Eisbären ebenfalls nicht so überzeugen wie im Jahr zuvor. Dennoch haben

sie den Sprung unter die ersten Sechs geschafft, nun stehen zwei

Wahrsager vor der Tür: Am Freitag Heimspiel gegen die derzeit

überragenden Mannheimer, dann geht es am Dienstag nach Ingolstadt. Nach

diesen beiden Spielen werden die Eisbären wissen, ob sie zurück in der

Erfolgsspur sind, oder ob ihnen doch noch die Klasse des Vorjahres

fehlt. 

Alexander Brandt