Brandon Smith: „Das zweite Drittel war der Schlüssel“

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Brandon Smith gehört zu den erfahrenen Spielern der Eisbären Berlin. Im dritten Spiel der DEL-Finalserie um die Deutsche Meisterschaft gegen die DEG Metro Stars war der Routinier, der als Verteidiger beim 5:1-Erfolg über die Rheinländer erneut seine Offensivqualitäten als Torschütze und Vorlagengeber unter Beweis stellte, einer der Aktivposten seiner Mannschaft. Der 36-jährige Kanadier resümierte: „Wir haben stets versucht, vor den Gegenspielern am Puck zu sein, in der Defensive möglichst kontrolliert zu spielen und die Zweikämpfe zu gewinnen. Der Schlüssel zum Sieg war das zweite Drittel, in dem wir dann unsere Chancen wieder nutzen konnten.“ In der Tat kamen die Eisbären zum Mittelabschnitt hoch motiviert aus der Kabine. Schon nach dreißig Sekunden zappelte der Puck hinter DEG-Keeper Jamie Storr im Netz – Stefan Ustorf hatte getroffen; die leichte Verunsicherung der zweiten Hälfte des ersten Drittels, als den Gästen durch Brandon Reid der 1:1 Ausgleich gelungen war, schien nicht nur plötzlich wie verflogen, sie war es auch. Mit drei weiteren Treffern stellten die Eisbären im Mitteldrittel die Weichen auf Sieg.

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Berlins Stürmer André Rankel sah es ebenso: „Das Ende der ersten zwanzig Minuten war etwas schwierig. Aber wir sind gut raus gekommen und haben bewiesen, dass wir Tore schießen können. Wir haben uns nicht beirren lassen, unser Spiel weitergespielt und im Gegensatz zum Samstag in Düsseldorf heute auch erfolgreich durchgebracht. Im Schlussdrittel wollten wir Düsseldorf nichts mehr überlassen, aus dem es etwas Positives für sich ziehen könnte. Auch das ist uns gelungen.“ DEG-Chefcoach Harold Kreis musste über den Verlauf ab des zweiten Abschnitts eingestehen: „Das schnelle Gegentor war richtungweisend, plötzlich ging die Schere auseinander. Berlin wurde immer selbstsicherer, sie liefen besser und die Pässe kamen an, bei uns ging es genau anders herum. Wir haben heute einfach nicht gut genug gespielt gegen eine sehr gute Berliner Mannschaft. Die Höhe der Niederlage ist aber egal, wir müssen am Mittwoch vom ersten Bully an einfach wieder voll da sein.“ 

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Eisbären-Chefcoach Don Jackson konnte zweifelsohne zufrieden sein mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir müssen genauso stark weiterspielen, wie wir es heute getan haben. Speziell im ersten Drittel war das Spiel aber sehr eng. Wir haben danach das Momentum auf unsere Seite gebracht und müssen nun zusehen, dass es so bleibt.“ Im Hinblick auf die vierte Finalpartie, die bereits die Entscheidung zugunsten der Eisbären bringen könnte, warnte Jackson jedoch: „Wir müssen aufpassen! Düsseldorf ist in den Play-off bisher immer sehr stark zurückgekommen, wenn sie verloren haben. Ihre Serie gegen Hannover ist das beste Beispiel dafür.“ Und auch Co-Trainer Hartmut Nickel will die Bäume nicht in den Himmel wachsen sehen, wenn er sagt: „Ich bleibe dabei: wenn wir unsere Heimspiele gewinnen, sind wir durch. Jetzt haben wir lediglich noch einen weiteren Matchball, mehr nicht.“ Verteidiger Brandon Smith glaubt ebenfalls an keinen „Selbstgänger“: „Wir müssen uns darauf vorbereiten, am Mittwoch in Düsseldorf besser zu spielen als am Samstag. Die DEG wird mit Sicherheit alles versuchen, uns erneut zu stoppen.“ Dass die Eisbären indes alles daran setzen werden, schon in Spiel vier für die Entscheidung der Finalserie zu sorgen, untermauerte Nationalstürmer André Rankel mit entschlossenen Worten: „Wenn es nach mir geht, ich will nicht, dass das Licht in der o2 World für ein fünftes Spiel noch einmal eingeschaltet werden muss.“ (mac/ovk - Fotos by City-Press)


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