Brad Tapper wird Co-Trainer der Iserlohn RoostersJim Midgley verlässt das Sauerland

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Brad Tapper absolvierte zwischen 2007 und 2009 73 Spiele für die Roosters und erzielte dabei 69 Punkte, nun kehrt der damalige Publikumsliebling als neuer Assistant Coach an der Seite von Headcoach Jason O’Leary an den Seilersee zurück.

„Wir erwarten, dass er unsere jungen Spieler weiterbringt und natürlich menschlich und charakterlich die Dinge einbringt, für die er hier schon als Spieler geschätzt wurde“, sagt Christian Hommel, sportlicher Leiter der Sauerländer, der seine Freude über diesen kurzfristig geglückten Coup gar nicht verbergen möchte: „Wir sind überglücklich, dass wir diese Stelle mit Brad Tapper besetzen konnten.“

Tapper hatte seine aktive Karriere 2009 verletzungsbedingt mit nur 31 Jahren beenden müssen und bringt deshalb bereits über 10 Jahre Erfahrung als Coach mit: Nach seinem Karriereende übernahm Tapper die North York Rangers als Headcoach und arbeitete anschließend zehn Jahre lang als Assistant Coach in der AHL und ECHL. Vor seiner Rückkehr ins Sauerland war Tapper für die das Team der Okanagan Hockey Academy in Ontario verantwortlich.

„Iserlohn war schon einmal meine Heimat und wird es jetzt wieder sein. Ich bin sehr gespannt auf diese Gelegenheit und kann es kaum abwarten, einige bekannte Gesichter wiederzusehen. Ich werde gemeinsam mit Jason alles dafür geben, die Spieler weiterzuentwickeln und gemeinsam erfolgreich zu sein“, freut sich Tapper über seine neue Aufgabe.

Mit der Verpflichtung des 43-Jährigen reagieren die Roosters auf die einvernehmliche Vertragsauflösung zwischen den Sauerländern und Jim Midgley. Der letztjährige Assistant Coach hatte sich nach den Gesprächen bezüglich eines kollektiven Gehaltsverzichtes zur Saison 2020/21 dazu entschieden, aus persönlichen Gründen nicht nach Deutschland zurückzukehren und seinen ursprünglich um ein Jahr verlängerten Kontrakt aufzulösen.

„Wir bedauern es, dass Jim Midgley sich dazu entschieden hat, seine Arbeit bei uns nicht wieder aufzunehmen. Wir respektieren seine Entscheidung, danken ihm für seine Arbeit und wünschen ihm für seine persönliche Zukunft alles Gute“, sagt Hommel.

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