Bitte Niederlage zwei Sekunden vor Spielende - 3:4 gegen Ingolstadt

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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In der Kabine war es still, selbst Trainer Butch Goring traute sich kaum, etwas zu sagen. Zu tief saß der Frust, die Profis der DEG Metro Stars mussten erst einmal verarbeiten, was sich in den letzten 156 Sekunden der Partie gegen Ingolstadt zugetragen hatte. 3:1 hatten die Düsseldorfer zu diesem Zeitpunkt gegen die Panther geführt, keiner der 5650 Fans an der Brehmstraße dachte daran, dass bei so einer sicheren Führung etwas anbrennen könnte. Zu schwach waren die Bayern bis zu diesem Zeitpunkt.

Doch die Katastrophe nahm aus Sicht der Gastgeber ihren Lauf. Nach einem Fehler von Matt Herr, der die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel bugsieren konnte, bedankte sich Doug Ast mit dem 2:3. Nur 58 Sekunden später ließ Andy Mc Donald den Pokalsieger erneut jubeln. Der nach einer Gehirnerschütterung genesene NHL-Star profitierte von einem Schnitzer Pellegrims und verwertete seinen Alleingang zum Ausgleich. Als sich die Anhänger mit einem Penaltyschießen abgefunden hatten, kam es zum völligen DEG-Fiasko. Zwei Sekunden vor der Sirene bestrafte Marco Sturm das Abwehrtorso der DEG und sorgte für die überraschende Entscheidung. „Ich bin immer noch geschockt“, erklärte ein aschfahler Goring. „Wir haben 55 Minuten super gespielt, aber einige Spieler hatten die Partie im Kopf schon abgehakt. Wir haben uns diese bittere Niederlage selbst zuzuschreiben.“

Seine Metro Stars waren zwei Drittel lang die klar bessere Mannschaft und führte durch einen Doppelpack von Nationalspieler Daniel Kreutzer sowie des ersten Tores von NHL-Star Kevyn Adams verdient mit 3:0, ehe das Team im dritten Abschnitt zu passiv agierte. Die Strafe war der Anschluss durch Jamie Langenbrunner. Doch selbst der erste Gegentreffer brachte kaum neuen Schwung in die Aktionen der Gäste. Bis es dann zu dem Black out der DEG kam. „Ich habe so etwas noch nicht erlebt. Wir haben einen sicheren Sieg aus der Hand gegeben“, schüttelte Adams mit dem Kopf. „Ich fühle mich Elend, mein Herz scheint gebrochen.“ Fassungslos war auch Torhüter Alexander Jung. „Das letzte Drittel war eine Katastrophe. Aber es spiegelt unsere ganze Saison wider. So haben wir unter den besten acht Mannschaften nichts verloren.“ Nach dem Null-Punkte-Wochenende haben es die Düsseldorfer selbst nicht mehr in der Hand, den Sprung in die Playoffs zu schaffen. „Wir werden bis zum Schluss alles versuchen, aber es scheint in dieser Saison einfach nicht zu passen. Wir haben echt die Seuche“, suchte Kreutzer nach der bitteren Schlappe nach Erklärungen.

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