Bill Stewart neuer Cheftrainer der Kölner Haie

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­Die

Kölner Haie reagieren auf die sportliche Krise und geben folgende Personalentscheidungen

bekannt: Cheftrainer Igor Pavlov sowie Co-Trainer Rupert Meister wurden von

ihren Aufgaben entbunden. Rodion Pauels ist nicht mehr verantwortlich für die

sportliche Leitung der Profiabteilung.

Die

Haie danken Igor Pavlov und Rupert Meister für die geleistete Arbeit. „Durch

die Entwicklung in den letzten Wochen sahen wir unsere Saisonziele in Gefahr,

so dass wir gemeinsam mit den KEC-Eignern diese Entscheidung getroffen haben“,

so Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin.

Gemeinsam

mit dem bisher verantwortlichen Manager Rodion Pauels wurde vereinbart, dass er

ab sofort ein verändertes Aufgabengebiet bearbeiten wird. „Es war uns allen

sehr wichtig, dass die Kompetenz von Rodion Pauels den Haien erhalten bleibt,

auch wenn er aus der ersten Reihe tritt und der Funktion des sportlichen Leiters

der Profiabteilung nicht mehr nachkommt“, so Eichin, „Rodion Pauels ist seit

1973 fast ununterbrochen im Club und hat maßgeblichen Anteil an der

konzeptionellen Ausrichtung der Organisation speziell im Nachwuchsbereich.

Diese Arbeit soll er weiter voran treiben.“

Im

Zuge der Gespräche, die zu den getroffenen Entscheidungen führten, sprachen die

Haie-Eigner, Gesellschafter Heinz Hermann Göttsch und – stellvertretend für die

Investorengruppe Sport Holding Cologne SHC – Ralf Pape dem Geschäftsführer des

KEC Thomas Eichin das 100%ige Vertrauen aus: „Gerade unter den schwierigen

Rahmenbedingungen der letzten Jahre hat der KEC unter der kaufmännischen

Führung Thomas Eichins wirtschaftlich und strukturell eine sehr gute

Entwicklung genommen“, so Heinz Hermann Göttsch.

William

„Bill“ Stewart hat bereits mehrere Jahre in der DEL gearbeitet. Zuletzt war er

als Cheftrainer bei den Hamburg Freezers tätig. 2000/2001

übernahm er erstmals einen Posten in Deutschland: Als Cheftrainer in Mannheim

feierte der 52jährige Kanadier dort den Gewinn der Meisterschaft. 2002

Trainerstationen in Europa waren Lausanne, Graz und

Linz ehe er 2006 nach Deutschland

zurückkehrte und bis Dezember 2008 bei den Freezers unter Vertrag stand.

Niklas

Sundblad war bis zuletzt Cheftrainer beim KEC-Kooperationspartner in Herne.

Sein Club, die HEV Ruhrpott Crusaders, führen die Oberliga momentan souverän

an.

­Der

Schwede war bis zur Saison 2008/2009 selbst noch als Stürmer aktiv. Von 2001

bis 2003 stand Sundblad, der in Köln lebt, beim KEC unter Vertrag. Er war Teil

der Meistermannschaft 2002.

­Stewart

und Sundblad erhalten Verträge bis zum Saisonende.­

 

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