Beste Abwehr der Liga nicht zu überwinden

Jochen Reimer war auch nicht durch Laurent Meunier zu überwinden. Foto: Thomas FranzkeJochen Reimer war auch nicht durch Laurent Meunier zu überwinden. Foto: Thomas Franzke
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4.422 Zuschauer sahen torlos verlaufende erste 20 Minuten im Stadion am Pulverturm. Die heimischen Tigers starteten besser und hatte durch Lee Goren, Sandro Schönberger und Dustin Whitecotten die ersten guten Möglichkeiten. Wolfsburg begann eher verhalten. Eine Breakchance durch Sebastian Furchner war dann so etwas die ein kleiner Weckruf der Grizzlies. Weitere Chancen durch die Wolfsburger Kai Hospelt und Sebastian Fischer oder den Tiger Laurent Meunier konnten nicht genutzt werden, so dass es mit einem Unentschieden in die erste Pause ging.

Die erste Überzahl der Niedersachsen nutzten diesen dann zur Führung durch John Laliberte. Von nun an entwickelte sich eine rassige DEL Partie mit einigen guten Szenen auf beiden Seiten. Die beste zum Ausgleich hatte Laurent Meunier. Die Niederbayern konnten die beste Verteidigung der Liga auch nach 40 Minuten nicht überwinden. Wolfsburg hingegen erhöhte durch Tyler Haskins auf 2:0.

Mit Beginn des Schlussabschnittes gaben die Tigers noch mal richtig Gas und hatten zahlreiche Chancen zu verkürzen. Wolfsburgs Coach Pavel Gross wurde die Sache zu bunt und er nahm früh seine Auszeit um sein Team neu auszurichten. Viel Erfolg hatte er dabei nicht. Immer wieder musste Teufelskerl Jochen Reimer retten. Wolfsburg hat nicht nur die beste Abwehr der Liga, sondern auch zwei hervorragende Torsteher. Reimer war nun der klar beste Mann auf dem Eis und brachte die Tiger zur Verzweiflung. Der Sturmlauf blieb unbelohnt. Belohnt hat sich hingegen Jochem Reimer mit seinem Zu-Null-Spiel.

Für die Grizzlys war es der erste Dreier seit dem 28.Dezember. Straubing hat aber in zwei Tagen bereits die Chance, sich die Punkte zurück zuholen, da man am Sonntag erneut auf Wolfsburg trifft. Dann aber bei den Niedersachsen.

Pavel Gross: "Wir haben heute ein sehr interessantes Spiel gesehen, jede Mannschaft wollte unbedingt die drei Punkte. Wir haben eine sehr stake Straubinger Mannschaft gesehen. Aggressiv, läuferisch sehr stark und wir waren noch nicht so da. Dann haben wir auf drei Reihen umgestellt. Jürgen hat ohnehin mit drei Reihen gespielt so das es ein Spiel drei gegen drei Reihen war. Im zweiten Drittel haben wir mehr getan, sind besser ins Spiel gekommen, sind mehr gelaufen. Im letzten Drittel hat Straubing noch mal alles versucht. Ich denke für die Zuschauer ein interessantes Spiel."

Jürgen Rumrich: "Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben, speziell im ersten Drittel, hervorragend gespielt. Haben es einfach versäumt das Tor zu schießen. Die Mannschaft hat alles versucht, Punkte mitzunehmen. Nach den zwei Toren im Mittelabschnitt haben wir nicht aufgesteckt um noch mal alles versucht. Die Mannschaft hat vom Einsatz her alles gegeben aber wir haben heute gegen eine sehr starke Mannschaft verloren.

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Tore 0:2 (0:0/0:2/0:0)

0:1 22:48 John Laliberte (Jason Ulmer, Norm Milley) PP1

0:2 33:44 Tyler Haskins (Christopher Fischer, Paul Traynor)

Strafen: Straubing 8; Wolfsburg 14

SR Karel Popovic, Lars Brüggemann; LR Markku Büse, Christian Höck

Zuschauer 4.422


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