Besseres Powerplay gab den Ausschlag - Haie gewinnen in Krefeld

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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Krefeld Pinguine - Kölner Haie 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)


“Es war ein spannendes und sehr gutes Spiel mit einigen Gehässigkeiten. Ich habe Krefeld zweimal

gesehen und war gewarnt. Eine konstant gute Leistung brachte uns den Sieg”, so ließ sich

Haie-Chefcoach Hans Zach in der Pressekonferenz, vor welcher er übrigens mit viel Beifall bedacht

wurde, vernehmen. Sein Kollege Mario Simioni trauerte vor allen Dingen dem zweiten Abschnitt

nach. “Im zweiten Drittel waren wir nicht da. Und wenn wir dann auch noch unsere Überzahlchancen

durch unnötige Fouls zunichte machen, müssen wir die Folgen tragen.” In der Tat war es trotz

lediglich dreier Treffer eine ansprechende Partie, die den Zuschauern geboten wurde.



Kölns Stärken bestanden in der ersten Reihe mit Jean-Yves Roy, Alex Hicks (der die letzten knapp

elf Minuten wegen eines Checks von hinten fehlte) sowie Dave McLlwain; dazu kam noch der

hochmotivierte Defender Mirko Lüdemann. Alle drei Tore fielen in Überzahl, wobei Treffer Nummer

eins recht unglücklich fiel. Dem jungen Torwart Patrick Koslow schien die Sicht versperrt.

Nationalkeeper Robert Müller fehlte auf Krefelder Seite ebenso verletzungsbedingt wie Torjäger

Robert Guillet. Neuzugang Wadim Sliwtschenko wurde in der zweiten Hälfte der Partie nicht mehr

gebracht. Krefeld hatte sich alles in allem nichts vorzuwerfen. “Wenn das Powerplay besser gespielt

worden wäre, hätten wir gewonnen”, so Christian Ehrhoff, der wegen des jetzt endgültigen Lockouts

erst am nächsten Sonntag die Reise nach Cleveland antritt.



Schade nur, dass der Unparteiische sich wieder einmal als “Star des Abends” gebärdete und Akteure

vom Eis schickte, die weiß Gott keine Fouls begingen. Als beispielsweise Haie-Kapitän Brad

Schlegel zwei Minuten wegen Hakens abbrummen musste, lachten sowohl zahlreiche Fans als auch

die ganze Pressebank. Böse Zungen behaupteten, dass die Partie im Zwei-Mann-System (das

Linesman-Duo agierte ohne Fehl und Tadel) besser geleitet worden wäre.



Tore: 0:1 (16;26) Roy (McLlwain), 0:2 (32;12) Roy (Hicks, Schlegel), 1:2 (39;58) Seliwanow

(Wright, Herperger)

Zuschauer: 4.062

Strafminuten: Krefeld 20 + 10 Lehoux, Köln 24 + 10

Hicks

Schiedsrichter: Chvatal (Waldkraiburg)

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