Bernhard Ebner möchte Festwoche krönenDüsseldorfer EG

Bernhard Ebner (links) freut sich auf das Spiel gegen Köln. (Foto: Roland Schicho - www.stock4press.de)Bernhard Ebner (links) freut sich auf das Spiel gegen Köln. (Foto: Roland Schicho - www.stock4press.de)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Gestern um elf Uhr kehrte der 22-Jährige aus Dresden zurück, wo er Mittwochabend beim 2:1 über ein Perspektivteam aus Russland auf sich aufmerksam machen konnte. Im ersten Drittel verpasste Ebner mit einem Schlagschuss die Führung nur knapp, leitete dann aber vier Minuten vor Schluss den Siegtreffer ein. „Ich habe im eigenen Drittel einen Zweikampf gewonnen und den Puck zu Benedikt Kohl aus Wolfsburg passen können. Der hat dann zum Mannheimer Matthias Plachta gespielt, der Sergei Borisov im Tor der Russen keine Chance ließ“, erklärte Ebner.

Damit war im 102. Länderspiel gegen die Sbornaja der zwölfte Sieg perfekt. Meist war Deutschland chancenlos, doch dass David gegen Goliath manchmal eben auch gewinnt, macht Bernhard Ebner Hoffnung für das heutige Duell der DEG mit Tabellenführer Kölner Haie (19.30 Uhr). „Durch die zwei freien Tage haben meine Mitspieler ihre Akkus wieder aufgefüllt. Dazu hoffen wir auf Rückenwind durch unsere vielen Fans. Und für die werden wir bis zum Schluss alles für eine Sensation geben“, sagte der Allgäuer.

Neu-Nationalspieler Ebner wird dabei Schwerstarbeit verrichten müssen, um das 100. Gegentor dieser Saison zu verhindern. Bislang landete der Puck 95mal im Netz der DEG und ausgerechnet jetzt kommen die Haie. „Der KEC ist quantitativ und qualitativ stark besetzt, verfügt über ein gefährliches Powerplay und hat mit den beiden Schweden Andreas Holmqvist sowie Daniel Tjärnqvist zwei Verteidiger, die schnell umschalten können. Das spricht alles dafür, dass sie sich über einen langen Zeitraum oben behaupten werden“, sagte Trainer Christian Brittig.

Auch beim 46-Jährigen ist das Kribbeln größer als sonst. „Wir freuen uns auf den KEC, sind top motiviert und wenn wir gewinnen sollten, dann werden wir richtig feiern“, sagte Brittig. Und dass Goliath zu besiegen ist, weiß keiner besser als Bernhard Ebner.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!